Feng-Shui für das Arbeitszimmer
Die fernöstliche Lehre des Feng-Shui gewinnt in den letzten Jahren an immer größerer Bedeutung und auch an Beliebtheit. Ruhe und Ausgeglichenheit sind die Grundpfeiler dieser Lehre, die sich wohl auch jeder für die eigenen vier Wände wünscht. Die Auswahl an Möbeln, Herstellern und Ideen für die Innengestaltung ist so vielfältig, dass man gar nicht mehr so richtig durchblickt. Dabei ist die Lehre des Feng-Shui gar nicht so kompliziert. Mit der Anwendung von ein paar einfachen Grundregeln wird auch die Wohnung im Handumdrehen zu einer Oase der Entspannung, in der man vom stressigen Alltag abschalten kann. Und wenn man doch mal zu Hause Arbeit erledigen muss, kann man auch das Arbeitszimmer nach der Lehre des Feng-Shui gestalten. Rechnungen und andere Arbeiten gelingen dann im Handumdrehen und man kann sich wieder den schönen Dingen des Lebens zuwenden.

Mit Feng-Shui wird das Arbeitszimmer zur kreativen Ideenoase.
Die passende Stelle für das Arbeitszimmer steht am Anfang der Feng-Shui Planung. Diese bestimmt man am besten bereits vor dem Bau des Hauses. Wer diese Möglichkeiten nicht hat, der findet auch innerhalb der Wohnung einen geeignete Stelle für den Arbeitsplatz, schließlich bietet die Lehre des Feng-Shui immer mehrere Möglichkeiten. Um die passende Position zu bestimmen, wird die Methode der fliegenden Sterne angewendet. Dafür nimmt man sich den Grundriss vor. Dieser wird mit Hilfe der Himmelrichtungen in acht Sektoren eingeteilt, die jeweils eine allgemeine Eigenschaft zugeschrieben bekommen. Darüber hinaus errechnet man mit Hilfe des Baudatums des Hauses und der Ausrichtung die Energiequalitäten eines jeden Sektors. Der Laie sollte sich hier von einem professionellen Berater helfen lassen. Dieser kennt nützliche Tricks, die zur Verbesserung des Energieflusses beitragen.
Ist der Raum erst einmal gefunden, geht es an die Positionierung des Schreibtisches, der über die gleiche Methode festgelegt wird. Auch die Blickrichtung spielt hier eine wichtige Rolle. Diese wird mit Hilfe des Ost-West-Systems berechnet. Wichtig dabei ist, dass für verschiedene Arbeiten auch verschiedene Positionen vorteilhafter sind. Hier sollte man aber auch die eigene Intuition befragen. Schließlich ist die Konzentrationsfähigkeit auch immer vom eigenen Befinden abhängig. Man sollte jedoch eine Stelle finden, die möglichst viele positive Eigenschaften in sich vereint.
Die passenden Farben und die Positionierung der Möbel errechnet man mit Hilfe der fünf Elemente und der sogenannten KUA-Zahlen. Diese ergeben sich aus dem Geburtsdatum und ordnen jedem Menschen ein bestimmtes Element zu. Die Elemente weisen jedem Möbelstück eine Position im Raum zu und bestimmen die individuellen Wohlfühlfarben. So steht das Element Wasser für die Farbe blau und verkörpert unregelmäßige Formen. Auch hier spielen die eigenen Präferenzen eine wichtige Rolle, denn der Wohlfühlfaktor des Raumes sollte immer an erster Stelle stehen.
Bei der Gestaltung des Arbeitszimmers sollte man neben den Gesichtspunkten nach Feng-Shui immer beachten, dass der Raum funktional eingerichtet ist. Schließlich bringt es nichts, wenn der Schrank die richtige Position hat, aber sich die Türen nicht mehr öffnen lassen, weil ein anderes Möbelstück davor steht. Bei der Gestaltung eines Raumes nach Feng-Shui müssen immer die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Menschen bedacht werden. Eine allgemeine Vorgabe gibt es nicht, denn das was für den Einen positiv ist, kann den Anderen negativ beeinflussen. Wer sich nicht sicher ist, der sollte einen Fachmann zu Rate ziehen. Diese findet man im Internet oder im Telefonbuch.








