Festessen für die kleinen Bewohner im Garten

Wenn der Winter ins Land bricht und der Schnee langsam zu fallen beginnt, ziehen die gefiederten Bewohner unserer Gärten in den Süden. Doch nicht alle Vögel treten ihre Reise in wärmere Gefilde an, einige bleiben auch im kalten Deutschland zurück. Unter einer dichten Schneedecke fällt die Suche nach Futter jedoch zusehends schwerer. Deswegen sollte man den Bewohnern des Gartens extra Futter zur Verfügung stellen, damit diese den Winter gut überstehen. Auf der Basis von Maisknödeln entstehen im Handumdrehen Snacks für verschiedene Wildvögel, die auch als Dekoration für den Garten eine gute Figur abgeben.

Garten

Mit Vogelfutter helfen wir unseren gefiederten Freunden durch die kalte Jahreszeit.

Wie wäre es zum Beispiel mit einer ausgedienten Kelle, die zur neuen Futterstelle für verschiedene Vögel wird. Dafür gibt man einfach ein paar Sonnenblumenkerne oder Vogelfutter aus dem Tierbedarf in eine Schöpfkelle und übergießt diese mit geschmolzenem Fett. Am besten ist hier eine Mischung im Verhältnis eins zu eins, damit das Futter auch in der Kelle bleibt. Wenn die Masse erkaltet ist, wird die Kelle einfach an einen Baum im Garten gehängt. Wer möchte kann diese noch mit einem Stück Tanne und einem bunten Band verzieren. Das Fett im Vogelfutter dient darüber hinaus nicht nur als Nahrung, es schützt die Körner außerdem auch vor Nässe und Frost.

Auch in Tütenform kommt Vogelfutter besonders schön zur Geltung. Zu diesem Zweck wird je ein Holzstock durch eine Spritztülle aus Plastik geschoben, sodass oben und unten etwas davon rausschaut. Nun Backpapier als Verlängerung der Tülle zu einem Trichter formen und den Trichter-Holz-Übergang mit normalem Paipier sowie etwas Kreppklebeband fixieren. In diese wird dann ein Mix aus Futter und Fett gegeben. Nachdem die Mischung getrocknet ist, kann das Backpapier gelöst und die Tüte an einer Astgabel befestigt werden.

Mit Hilfe von Ausstechformen wird aus dem Futterplatz im Handumdrehen eine wunderschöne Dekoration für das Vogelhäuschen. Dafür den Körner-Fett-Mix in eine flache Form füllen und diesen leicht antrocknen lassen. Mit Hilfe einer Herzform kann nun ein Teil der Masse ausgestochen werden. Wenn diese erkaltet ist, einen Metalldraht durchziehen und das Herz an einem Kranz fixieren. Der sieht nicht nur schön aus, sondern ist auch eine prima Anflughilfe für die gefiederten Gesellen. Besonders schön wird diese Futterstelle mit einem bunten Band und ein paar Tannenzweigen.

Bei der Auswahl des passenden Futters sollte man immer darauf achten, dass man bei Vögeln zwischen Weichfutter- und Körnerfressern unterscheidet. Erstere bevorzugen Haferflocken, Kleie und Mischfutter, währendessen letztere Sonnenblumenkerne, Hanf und Fettkörnermischungen fressen. Einige Vögel sind zudem so flexibel, dass sie ihre Ernährung im Winter problemlos auf Körner umstellen können. Da die gefiederten Freunde in der kalten Jahreszeit jedoch bis zu 10 Gramm Gewicht pro Nacht verlieren, sollte man darauf achten, dem Futter immer etwas Fett in Form von Rindertalg oder Kokosfett beizufügen. Etwas Speiseöl verhindert außerdem, dass die Masse zu sehr bröckelt.

Bei der Wahl des passenden Standortes ist es außerdem wichtig, dass das Futter an einem geschützen Ort hängt, damit es nicht zugeschneit werden kann. Die ideale Höhe ist in etwa 1,5 bis 2 Metern Höhe. So ist sicher gestellt, dass auch Katzen den Vögeln nichts anhaben können. Nun kann der Winter auch für unsere gefiederten Freunde kommen, die Nahrung ist jedenfalls gesichert.

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