Frühlingsfitness für den Garten

Die letzten Überreste des Winters ziehen nun langsam von dannen und der Frühling ist auf dem Vormarsch. Die Sonne strahlt wieder mit neuer Kraft und nicht nur die Gartencenter sind voller schöner Frühlingsblüher, auch auf der Wiese stecken Krokusse und Narzissen schon langsam ihre Köpfe hinaus, um uns mit ihren fröhlichen Farben zu verzaubern und den Winterblues zu vertreiben. Jetzt ist genau der richtige Moment, um schon einmal Pläne für das nächste Gartenjahr zu schmieden und den Garten frühlingsfit zu machen. Da gibt es natürlich allerlei Dinge zu beachten, damit der Garten in der kommenden Saison wieder in vollem Glanz erstrahlt. Mit diesen Tipps kann nichts mehr schief gehen.

Blumenzwiebeln setzen

Mit der richtigen Vorbereitung erstrahlt der Garten im Frühling in neuem Glanz.

Zu allererst sollte man Sträucher und Büsche von den Überresten des Winters befreien. Altes Laub oder Unkraut, welches sich zwischen den Ästen verfangen hat, muss nun erstmal gründlich entfernt werden. Dann geht es auch schon ans Verschneiden. Doch hier ist Vorsicht geboten, denn jede Pflanze benötigt eine andere Behandlung. Liegt die Temperatur noch unter vier Grad, dann sollte man noch etwas warten, da vor allem Rosen schnell Frostschäden davon tragen können. Hier der Tipp: Alles was im Sommer Früchte trägt, so die verschiedenen Obstbäume, können jetzt noch zurückgeschnitten werden. Alles was im Moment blüht oder Knospen trägt, sollte erst nach der Blüte verschnitten werden.

Nach einem langen Winter braucht der Rasen eine besondere Pflege. Erst einmal sollte das Unkraut entfernt werden, dann geht es ans mähen. Zudem ist es ratsam, den Rasen einmal im Jahr zu vertikutieren. Dadurch wird er von Moos und Mulch befreit, außerdem wird der Boden aufgelockert und kann dadurch wieder besser atmen. Der beste Zeitpunkt für die Vertikutierung ist zwischen April und Mai, da der Rasen nun sehr regenerationsfähig ist. Kahle oder braune Stellen können nach dem Vorgang mit frischem Saatgut ausgebessert werden, zudem sollte der Rasen gut gedünkt und gewässert werden. Darüber hinaus muss nun auch der Kompost umgesetzt bzw. umgespatet werden.

Wer nicht auf Blumen verzichten möchte, der greift jetzt zu Gänseblümchen, Primeln oder Stiefmütterchen. Diese vertragen nachts auch ein wenig Frost. Sollte es dennoch wieder richtig kalt werden, sollten die Pflanzen mit einer Folie abgedeckt werden. Nachdem die Eisheiligen dann vorbei sind, kann man auch schon Sommerpflanzen setzten. Hier gilt die Faustregel: Einjährige Beet- oder Balkonpflanzen lieben die Sonne, mehrjährige Pflanzen mögen schattige Plätze. Sträucher benötigen ein Bett aus Rindenmulch, um sie vor Unkraut zu schützen. Vorher sollte man diese aber noch großzügig zum Beispiel mit Kalkstickstoff düngen.

Auch Kübelpflanzen bedürfen im Frühling einer besonderen Pflege. Zuerst sollten die Kübel ordentlich gesäubert und von Unkraut befreit werden. Pflanzen, die im Winter gewachsen sind, werden in frische Erde umgetopft oder der Wurzelballen wird verkleinert. Wer sich die Arbeit des Umtopfens bei besonders großen Kübelpflanzen sparen möchte, der sollte darauf achten, die Erde unbedingt zu lockern und die Pflanzen ausreichend zu düngen. Das gilt im Übrigen für alle Pflanzen im Garten. Jetzt steht dem Frühling und dem Beginn der Gartensaison auch nichts mehr im Wege.

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