Treppen für jede Lebenslage
Sie gehören zu unserem Leben und werden doch nur selten wahrgenommen. Sie helfen uns bei der Überwindung von Höhenunterschieden, können steil oder ziemlich hoch sein und spätenstens wenn man ein eigenes Haus baut, kommt man um die Auswahl einer Passenden nicht herum: die Treppe. Oft stiefmütterlich von Ingenieuren und Architekten behandelt, erlebt das Treppendesign in den letzten Jahren einen Aufschwung. Von Wendel- über Post- bis hin zu Raumspartreppen ist die Auswahl dabei groß. Wir stellen die häufigsten Materialien für Treppen vor.
Die Materialien im Überblick

Moderne Treppen überzeugen durch Design und Material.
Treppen aus Stein und Holz zählen zu den Dauerbrennern beim Treppenbau. Sie lassen sich nicht nur gut verarbeiten, sondern sind vor allem pflegeleicht. Jedoch ist das Paradigma, dass Holz für den Innenbereich und Stein für den Außenbereich verwendet wird, heute überholt. Die verschiedenen Materialien lassen sich fast überall einsetzten, je nachdem was der eigene Geschmack sagt. Treppen aus Holz sind für den Innenbereich jedoch weiterhin sehr beliebt. Sie verströmen eine angenehme Atmosphäre und verleihen dem Raum mehr Wärme. Wer es etwas ausgefallener mag, der kombiniert hölzerne Treppenstufen mit einem ausgefallenen Geländer und sorgt so für ein Highlight in den eigenen vier Wänden.
Vor allem bei Architekten sehr beliebt sind Eisen und Stahl für die Konstruktion der Treppe. Diese wirken nicht nur edel, sondern vor allem in puristisch und offen gestalteten Häusern sehr modern. Darüber hinaus sind Treppen aus Metall sehr robust, unempfindlich gegenüber jeder Art von Abnutzung und relativ kostengünstig in der Anschaffung. Da Schritte auf den Metallstufen sehr laut sind, sollte man hier vielleicht eher zu Holz oder einem anderen Material greifen. Die Kombination aus Metall und einem anderen Material wirkt dabei auf jeden Fall besonders schön und modern.
Ein toller Hingucker, in der Praxis jedoch weit weniger für den Treppenbau geeignet, ist Glas. Es ist sowohl in der Anschaffung als auch in der Verarbeitung relativ kostenintensiv, darüber hinaus schrecken viele vor dem Griff zu einer Glastreppe zurück. Dies ist jedoch völlig unbegründet, da die Treppen aus verschiedenen Sicherheitsgläsern gefertigt werden und ein Bruch fast unmöglich scheint. Leider sind Glastreppen für den Alltag nur wenig geeignet, da sie sehr rutschig sind. Dank spezieller Techniken, wie einer Sandstrahlung, kann aber auch dieses Problem schnell in den Griff bekommen werden. Für eine Glastreppe spricht vor allem die Durchsichtigkeit, da sie den Raum nicht verdunkelt und besonders leicht wirkt.
Sicherheit und gute Verarbeitung
Das A und O beim Einbau einer Treppe ist natürlich die sichere Verankerung. Hier sollte man nicht selber Hand anlegen, sondern sich vom Profi beraten lassen. Dieser gibt nützliche Tipps und kann die Treppe im Handumdrehen an der gewünschten Stelle monitieren. Darüber hinaus sollte man darauf achten, dass eine Geländer vorhanden ist, damit vor allem ältere Leute und Kinder nicht Gefahr laufen zu stürtzen. Zudem sollte man beachten, dass die Stufen nicht rutschig sind. Ist dies doch der Fall, sind Stufenmatten eine gute Wahl. Sie sorgen für einen sicheren Halt und dämpfen darüber hinaus die Schritte.








