Die Küche der Zukunft

„Futuristisch Kochen“ ist das Motto der modernen Küche . Mit Mikrowelle, Induktionsherd und Kaffeevollautomat ist das Hightech-Potenzial der Küche der Zukunft bei Weitem noch nicht erschöpft. Immer wieder tüfteln die Hersteller von Küchengeräten an neuen Erfindungen. Das Ergebnis: Technologische Errungenschaften, die das Kochen und Leben noch leichter machen sollen!

Küche

Hightech für die Küche

Wer hat zum Beispiel festgelegt, dass das Licht im Kühlschrank immer wieder an und ausgehen muss, wenn man die Tür öffnet bzw. schließt? Stromsparen hieß es zur Begründung, doch mit den neuen energieeffizienten LED-Lämpchen ist das nicht mehr nötig. Bei so geringem Verbrauch kann das Licht ruhig die ganze Zeit angeschaltet sein. Der Vorteil solcher mit dauerhaft brennenden LED-Spots ausgestatteten Kühlschränke ist, dass sie unter anderem die Haltbarkeit von frischem Gemüse verlängern.

Das Nonplusultra für das gesunde Grün sind aber integrierte Vakuum-Schubladen, die auf Knopfdruck das Gemüsefach luftdicht und sauerstofffrei verschließen. Andere Hersteller wiederum setzen auf Fächer in denen die Temperatur separat reguliert und an die dort gelagerten Lebensmittel angepasst werden kann. Obst und Gemüse fühlen sich zum Beispiel bei knapp über null Grad am wohlsten. Es gibt sogar Kühlschränke, die durch Geruchsmessung ermitteln können, ob das gelagerte Fleisch noch genießbar ist. Grüne, gelbe und rote LED-Lämpchen zeigen dann, wann das Steak seine Lagerungszeit überschritten hat.

Immer beliebter werden Touchscreen-Systeme. Die gibt es nicht nur für den Herd, sondern auch für Wasserkocher, Toaster und Co. Die Vision der Hersteller: Eines Tages soll es möglich sein, sämtliche Geräte in einer Küche über einen zentralen Computer steuern zu können. Wissenschaftler arbeiten sogar mittlerweile an einer Arbeitsplatte, die Lebensmittel erkennen kann und anschließend in einer Datenbank passende Rezepte dazu aussucht. Der Prototyp eines multifunktionalen Kochlöffels steht ebenfalls bereits in den Startlöchern. Der Löffel ermittelt die Temperatur, den pH-Wert, den Salzgehalt und die Viskosität des Gerührten und sendet diesen anschließend an einen zentralen Computer weiter. Dieser ermittelt dann, welche Zutaten noch fehlen oder welche Gewürze noch zu schwach vertreten sind.

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