So bleibt der Bodenbelag lange schön
Wer kennt es nicht, das ewige Problem wie man Laminat, Parkett und Co. richtig behandelt, damit sie lange schön bleiben. Die verschiedenen ...weiterlesen
Ob ein Mensch Geschmack hat, ist leicht zu erkennen: Der Teppich muß zu den Augenbrauen passen. (Salvador Dali)
Auslegware: Gestaltung und Tipps
Teppich, PVC und Linoleum haben eines gemeinsam: Es gibt sie von der Rolle! Die Klassiker der Auslegware werden in einem Stück verlegt und genau an die Raumgröße angepasst. Wenn alles wortwörtlich „glatt läuft“ ist unsere Wohnung anschließend mit einer angenehm weichen und ebenen Oberfläche versehen, auf der es sich wesentlich besser laufen lässt als auf der darunter liegenden, ungemütlich kalte Betonschicht!
Egal um welchen Bodenbelag es sich handelt, bevor Teppich, PVC und Co. ausgelegt werden können, müssen sämtliche Unebenheiten und Risse im Boden ausgeglichen sein. Andernfalls wird die Lauffläche auch nach sorgfältigem Verlegen niemals richtig glatt sein. Auch Dreck und Klebereste von ehemaligen Böden sollten gewissenhaft entfernt werden. Wichtig ist außerdem, dass der Unterboden trocken ist, ansonsten sammelt sich unter dem teuren Designer-Teppich in wenigen Wochen Schimmel.
Ob textile Bodenbeläge oder Auslegware aus Kunststoff, je nach Beschaffenheit müssen beim Verlegen verschiedene Vorkehrungen getroffen werden. Gerade bei den vielen Ausführungen von Teppichen, zum Beispiel mit Natur- oder Kunstfasern, gibt es auch innerhalb der Materialkategorie Unterschiedliches zu beachten. Deshalb vor dem Kauf unbedingt beim Händler über die Besonderheiten der auserwählten Bahnenware informieren. Beim Linoleum müssen zum Beispiel alle Fugen nach der Vollverklebung verschweißt werden, damit keine Feuchtigkeit eindringt und das Material aufschwemmt. Generell haben wir bei den meisten Bodenbelägen die Wahl, die Rollware entweder voll mit dem Untergrund zu verkleben oder wir fixieren sie lediglich an den Rändern mit doppelseitigem Klebeband. Insgesamt ist die vollflächige Befestigung des Bodens natürlich haltbarer, dafür ist er dann aber beim Auszug oder der Renovierung auch wieder schwerer zu entfernen.
Auf wenig beanspruchten Flächen wird Teppich überwiegend lose verlegt. Sein Eigengewicht ist in diesem Fall ausreichend, um stabil und eben auf dem Untergrund liegen zu bleiben. Das lose Auflegen hat aber den Nachteil, dass keine Anschlüsse hergestellt werden können. Bei der Vollverklebung ist das hingegen möglich. Beim PVC hat man ebenfalls die Möglichkeit zwischen vollständigem oder losem Auslegen zu entscheiden, auch hier sind die Größe des Raumes und eventuelle Anschlüsse entscheidend. Bei Linoleum als Rollware ist das nicht möglich. Hier muss der Boden komplett mit dem Untergrund verklebt werden. Gerade bei textilen oder festen Naturmaterialien ist es wichtig, die Auslegware vor dem Verkleben bereits ein bis zwei Tage in dem entsprechenden Raum auszulegen, damit sich der Bodenbelag an die Raumtemperatur anpassen kann. Außerdem ebnen sich durch das Liegen und das Gewicht des Materials Rollfalten ein.
Tipp: Auslegware wird, egal für welches Verfahren man sich entscheidet, immer erst grob mit etwa zehn Zentimeter Überstand auf den Raum zugeschnitten. Nach dem faltenfreien Verlegen können wir den Rest dann sorgenfrei abschneiden ohne befürchten zu müssen, dass eine Seite zu kurz geraten ist!
Bilder von Auslegware














