Dose

Teedosen mit chinesischem Muster

Mit Boxen, Schachteln und Co. Stauraum schaffen

Ach wäre es wunderbar, wenn man für alle schönen Dinge des Lebens genügend Platz hätte, um sie in den eigenen vier Wänden unterzubringen. ...weiterlesen

Sie habenein  rot-weißes Etikett, sind rund und tragen die Aufschrift Campbells. Wer an Andy Warhol denkt, assoziiert häufig diese Suppendosen mit ihm. Er nutzte die Dosen auf mehreren seiner Bilder, ob alleine, als Paar oder gleich 100 Campbells-Dosen aneinander gereiht, Warhol wurde mit den Dosen bekannt. Doch die Dose kann noch viel mehr als von Bildern und Postern schauen, sie ist ein wichtiges Aufbewahrungsmittel. Vor allem in Küchen und im Bad werden gerne Dosen genutzt um Flüssigkeiten und kleine Accessoires zu verstauen.

Eine Dose ist ein meist eckiger, runder oder ovaler Behälter mit Deckel. Bis in das 19. Jahrhundert hinein waren Dosen bunt verziert, mit dekorativen Steinen beklebt und galten als Luxusartikel. Wertvolle Waren, wie Zucker, Schmuck, Tabak oder Süßigkeiten wurden in den Behältern aufbewahrt. Teilweise waren die Dosen lediglich ein dekoratives Schmuckstück. Um ihren Standpunkt als Luxusgegenstand zu behaupten wurden sie von Handwerkern aus Edelmetallen, Alabaster oder Porzellan gefertigt. Das Innere der Gefäße bestand bei sehr exklusiven Stücken aus Elfenbein, Perlmutt, Bernstein oder Emaille.

Heutzutage gibt es viele verschiedene Dosen, in groß und klein, aus wertvollen Materialien, wie Porzellan oder aus kostengünstigeren Stoffen, wie Pappe und Aluminium. Dosen werden überall im Haushalt verwendet. In der Küche lassen sich zum Beispiel Dosen aus Kunststoff finden, in den Mehl, Zucker, Tees oder andere Güter aufbewahrt werden. Eine besondere Art der Dose ist die Konservendose. In ihr sind Lebensmittel lange haltbar und lassen sich konservieren. Vor allem Gemüsesorten, Fisch und Eintöpfe werden in den Aluminiumdosen eingelagert. Der Inhalt wird eingeschweißt und so kann die Dose nach dem Öffnen nicht wieder verschlossen werden. Schon 1795 setzte der französische Feldherr Napoleon eine Belohnung für die Person aus, die es schafft, Nahrungsmittel lange haltbar zu machen. Daraufhin entwickelte ein französischer Konditor einen luftdicht verschlossen Behälter, der aus Glas gefertigt war. Erst 1810 erfand ein britischer Kaufmann namens Peter Durand die Blechbüchse, wie wir sie heute kennen. Heutige Konservendosen bestehen hauptsächlich aus Weißblech und Aluminiumblech, wodurch sie leicht und handlich sind.

Seit den 1930er Jahren werden Dosen auch für Getränke genutzt. Vor allem Bier- und Coladosen erfreuen sich großer Beliebtheit. Ein großer Nachteil dieser Art der Getränkeaufbewahrung ist die Umweltschädlichkeit. Aluminium lässt sich nicht natürlich abbauen, doch sind die Behälter nach gründlicher Reinigung wieder verwendbar.

Im Alltag und in den privaten vier Räumen werden Dosen häufig als Aufbewahrungsmittel für Schmuck, Krimskrams oder auch Haaraccessoires und andere Badutensilien, wie Tampons, Kopfschmerztabletten, Kondome oder Parfümproben genutzt. Diese zur Dekoration verwendeten Behälter sind meist bunt gestaltet und zeigen verschiedene Lieblingsmotive. Auch saisonal unterschiedliche Designs und damit einen großen Abwechslungsreichtum zeichnet die Dosengestaltung aus. Ob mit Tannenbaum und Weihnachtsmann oder bunten Blumen und Schmetterlingen, der eigenen Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Häufig werden Dosen auch in den unterschiedlichsten Bereichen wieder verwendet. Ist eine Keksdose leer, wird sie an anderer Stelle genutzt, entweder zur Dekoration in Bad, Küche sowie Schlafzimmer oder die Büchsen werden neu mit anderen Keksen beziehungsweise Lebensmitteln befüllt.

Doch Dosen müssen nicht immer aus Metall und Aluminium hergestellt werden. Es gibt auch Kunststoff-, Papp- und Keramikdosen. Viele Behälter besitzen auch nicht mehr die typische runde Form, so sind auch Dosen in Tier- und Herzform oder mit kleinen Figuren auf dem Deckel auf dem Markt erhältlich.