Schön und praktisch verstaut
Wer kennt es nicht, Postkarten, Andenken und so allerlei Krimskrams liegt in den eigenen vier Wänden herum und man weiß nicht so richtig, ...weiterlesen
Umzugskisten, Obstkisten, Bierkästen oder Werkzeugkästen – all diese Kisten und Kästen haben eines gemeinsam, sie sind zum befördern, transportieren und aufbewahren von Gegenständen und Stoffen besonders gut geeignet. Doch kleine Unterschiede gibt es trotzdem, so besitzt der Kasten zum Beispiel, laut Definition, sechs rechteckige Seiten, von denen aber nur fünf geschlossen sind. Tragehilfen, wie Schlaufen und Henkel erleichtern das Transportieren des Kastens.
Dahingegen bestehen eine Kiste ebenfalls aus fünf geschlossen Seiten, die sechste Seite kann bei Bedarf allerdings verschlossen werden. Diese Deckel sind entweder mit Scharnieren an der Kiste befestigt, die einfach und leicht auf- und wieder zuklappbar sind, außerdem können die Deckel auch komplett auf- sowie abgesetzt werden oder sie werden festgenagelt. Letzteres wird hauptsächlich bei größeren Holzkisten angewendet, die weite Strecken zurücklegen müssen. Hauptsächlich bestehen Kisten aus Holz, Metall, Polystyrol oder Kunststoff und sind dadurch besonders robust. Auch viele Wertvolle Gegenstände, wie Gemälde, werden aus Sicherheitsgründen in hölzernen Kisten transportiert.
Häufig werden die Begriffe Kisten und Kasten synonym oder falsch verwendet. So ist zum Beispiel die Bezeichnung Bierkiste falsch, da eine der sechs Seiten nicht verschlossen werden kann. Briefkasten hingegen, ist ebenfalls nicht richtig. In diesem Fall sind alle Seiten verschließbar.
Die wohl bekanntesten Aufbewahrungsmittel sind die Umzugskiste, Holzkisten und Werkzeugkisten. Alle Behälter bieten viel Platz um Gegenstände aufzubewahren. Ein großer Vorteil den Kisten haben, ist, dass sie gestapelt werden können und damit platzsparend aufzubewahren sind. Oft werden die Behälter nicht nur für kurze Zeit verwendet, sondern bieten längerfristigen Platz zu Aufbewahrung. Kisten gibt es in vielen verschiedenen Größen, von der kleinen handlichen Kiste für wenige Gegenstände, bis hin zu großen, geräumigen Kisten für Möbel, Fahrräder und ähnliches. Die Behälter sind je nach Material sehr belastbar.
Umzugskisten, die meist aus Wellpappe bestehen und in fast keinem Haushalt fehlen, bieten den Vorteil des einfachen Zusammenbauens, unbenutzt sind sie platzsparend zusammenklappbar und durch die Grifflöcher auch leicht transportfähig. Nachteile der Umzugskisten sind allerdings, dass sie häufig nicht komplett gefüllt werden können, da das Material bei zu großer Belastung reist. Außerdem weicht die Wellpappe bei Feuchtigkeit auf und bietet dem Inhalt nicht genügend Schutz. In diesem Fall sind Kisten aus Kunststoff sehr praktisch. Obwohl diese Kisten sehr stabil sind, überzeugen sie bei Fragen des Transports eher weniger. Durch die glatte Oberfläche des Kunststoffs können diese Kisten leicht aus der Hand rutschen, dafür ist bei diesen Behältern das Grundgewicht wesentlich geringer als bei Kisten aus Metall. Metallkisten sind die langlebigsten Behälter und trotzen schlechtem Wetter, doch ist Metall selbst sehr schwer und unhandlich.
Kästen, wiederum haben bei Fragen des Transportes einige Vorteile. Durch Schlaufen und Henkel liegen sie fest in der Hand und lassen sich gut greifen. Doch Kasten ist nicht gleich Kasten. Vor allem im süddeutschen Raum, Österreich und der Schweiz steht das Wort Kasten vereinzelt auch für einen Schrank.













