Wetterstation

Der Weise äußert sich vorsichtig, der Narr mit Bestimmtheit über das kommende Wetter. (Wilhelm Busch)

 

Informationen rund um Wetterstationen

 
Das Messen meteorologischer Größen sowie Angaben über Wetter- und Klimabeobachtungen kommen von Wetterstationen. Normalerweise sind diese Wetterstationen große Bauwerke, die für staatliche Messungen und Prognosen genutzt werden. Doch auch in den eigenen vier Wänden können kleine elektronische Wetterstationen aufgebaut und angebracht werden, die wetterbezogene Angaben sind für den jeweiligen Standpunkt sehr präzise, lassen sich allerdings nicht verallgemeinern.

Digitale Wetterstationen haben verschiedene Formen. Sie können entweder wie ein Wecker zum Aufstellen sein oder wie ein kleiner Computer an der Wand hängen. Im Gegensatz zu einem einfachen Thermometer zeigen digitale Wetterstationen nicht nur die Temperatur an, sondern auch Luftdruckänderungen, Frostwarnungen, die Luftfeuchtigkeit, Datum und Uhrzeit. Die Geräte besitzen meist Tischständer, so dass der Standpunkt variiert werden kann. Außerdem werden sie durch Batterien betrieben.

Die digitalen Wetterstationen bestehen aus mehreren Teilen. Mit Hilfe von Sensoren und einem Funkempfänger werden die Daten an die heimische Station weitergetragen, dabei ist allerdings die Reichweite nicht sehr hoch. Die Reichweite wird auch durch mehrere Wände eingeschränkt, daher sollte man darauf achten, die Wetterstation am Fenster zu positionieren. Vereinzelt ist es den digitalen Wetterstationen auch möglich Prognosen für die kommenden Tage vorherzusagen. Dabei wird der Luftdruck digital erfasst und mit Hilfe von Drucktendenzen werden Aussagen für die kommende Zeit gemacht. Moderne Stationen verfügen über eine Genauigkeit von 70 bis 90 Prozent.

Eine digitale Station hat einige Vor- und Nachteile, unter anderem benötigen die Geräte immer eine Stromquelle, durch Laub, Schmutz oder Vogelexkremente können Angaben verfälscht werden oder einfach nur ungenau sein. Ein weiterer Nachteil ist, dass der Wetterverlauf an sich bei einer digitalen Station nicht weiter beobachtet wird. Vorteile hingegen sind, das Daten und Messwerte über einen längeren Zeitraum gespeichert und digitalisiert werden können. Die Messungen können bequem von zu Hause durchgeführt werden, so dass Hobbymeteorologen bei schlechtem Wetter nicht aus dem Haus müssen. Außerdem ist die Anschaffung einer digitalen Wetterstation recht kostengünstig. Schon ab zehn Euro sind diese Geräte erhältlich. Bei den platzsparenden Stationen fallen auch vergleichsweise geringe Unterhaltungskosten an.

Im Prinzip funktionieren häusliche Wetterstationen alle auf die selbe Art und Weise, lediglich die Aufmachung variiert. Neben den klassischen Stationen, die ähnlich wie ein Wecker, einen Tischständer besitzen und eine quadratische Form haben, gibt es auch ausgefallenere Stücke. Das Scientific Thermolight besitzt eine ovale Form, manch andere Stationen sind mit Kristallen besetzt, die mit Hilfe einer integrierten Lichtquelle Wetterveränderungen anzeigen.

 

Beispiele für Wetterstationen