Du bist das Fenster, durch das du die Welt sehen musst. (George Bernard Shaw)
Verschiedene Materialien für Fenster
Licht und Luft – dafür wurden Fenster gemacht! Durch die Wandluken soll bei Bedarf frischer Sauerstoff und Tageslicht einströmen. Zimmer ohne Fenster werden als düster, erdrückend und unkomfortabel wahrgenommen. So empfanden auch schon unsere Vorverfahren. Als sie begannen eigene Häuser zu konstruieren, bauten sie auch Fenster mit ein. Damals wurden die Öffnungen meist nur mit Tierhäuten, später mit Leinen bespannt, um den Innenraum vor Wind und Wetter zu schützen. Heutzutage sind unsere Fenstersysteme zum Glück wesentlich ausgereifter. Neben dem Einbauort und der Bauart haben Hauseigentümer auch die Wahl zwischen verschiedenen Rahmen- und Flügelmaterialien.
Anstelle von Häuten oder Leinenstoffen bildet mittlerweile transparentes Glas eingerahmt durch Holz, Kunststoff oder Metall die Grundlage für jede Fensterkonstruktion. „Einfaches“ Glas, Ornamentglas, Plexiglas oder Milchglas sind nur einige Auswahlmöglichkeiten, die sich schon bezüglich des ‚Durchblick-Materials’ ergeben. In welchen Rahmen oder Konstruktionen aus Pfosten und Riegeln dieses dann eingefasst wird, ist dann schon wieder eine andere Frage. Im Fachhandel werden unter anderem Modelle aus Aluminium, Holz, Kunststoff oder Stahl angeboten.
Der älteste Werkstoff für Fenster – und immer noch ein Dauerbrenner – ist das Holz. Besonders Häuser im Landhaus- oder Fachwerkstil wirken erst mit Fensterrahmen aus dem Naturprodukt richtig traditionell. Witterungsbeständiger als Holz sind Rahmen aus Aluminium. Diese werden häufig bei größeren Glasverkleidungen verwendet. Außerdem setzen öffentliche Gebäude in vielen Fällen auf die hohe Strapazierfähigkeit des Edelmetalls. Die Kombination aus beiden bereits genannten Materialien, das Holz-Aluminiumfenster, vereint die Vorteile beider Werkstoffe miteinander. Die metallische Außenhülle schützt vor den Einflüssen von Sonne und Regen, während Innen weiterhin der warme Holzcharakter erhalten bleibt.
Auch moderne Kunststofffenster kommen nicht ohne die metallerne Unterstützung aus. Im Inneren des Rahmens befinden sich meist Verstärkungen aus Stahl oder Aluminium. Fensterrahmen aus Kunststoff sind neben Modellen aus Holz mittlerweile die am häufigsten verwendeten Einfassungen im Eigenheimbau. Ihren Siegeszug begannen sie Anfang der 70er Jahre als Hersteller damit worben, dass sie wesentlich pflegeleichter und haltbarer als ihre hölzernen Brüder sind. Außerdem sind die Kunststoffrahmungen in vielen Fällen auch preisgünstiger als Holz sowie Aluminium.
Aufgrund ihrer hohen Wärmeleitfähigkeit sind Fensterrahmen aus Stahl eher nicht für private Wohnräume geeignet. Doch für Fenster in nicht anspruchvollen Räumen wie dem Keller oder der Garage sind die robusten und langlebigen Einfassungen durchaus zweckmäßig.
Generell ist es natürlich eine Geschmackssache für welches Fenstermaterial wir uns entscheiden. Ob Aluminium, Holz oder Kunststoff, die Verarbeitung der Fenster ist entscheidend. Denn bei hochwertiger Ausführung nehmen sich die verschiedenen Werkstoffe trotz unterschiedlicher Eigenschaften kaum etwas bezüglich ihrer Lebensdauer.
Beispiele für Fenstermaterialien















