Der Briefkasten erträgt täglich unsere Launen. Entweder reißen wird ihn voller Ungeduld auf oder wir ignorieren ihn aus Furcht.
Briefkästen – Modelle und Tipps
Die Vorform des Briefkastens hat sich durch das Bedürfnis der Seefahrer entwickelt: Weit weg von der Heimat hatten sie nicht viele Möglichkeiten, mit ihren Lieben in Kontakt zu treten. Deshalb schrieben sie Briefe, die sie bei Landgang unter Steine legten. Es bedurfte schon ein wenig Glück, damit diese von anderen Seefahrern gefunden wurden, die bereits auf den Heimweg waren und sie mit sich nahmen.
Inzwischen hat die Bedeutung des Briefverkehrs zweifelsohne rapide abgenommen. Uns stehen so viele Möglichkeiten der Kommunikation zur Verfügung, dass kaum noch jemand den Stift in die Hand nimmt, um Briefpapier zu befüllen. Aber dennoch findet sich täglich Post im Briefkasten: ob es nun Rechnungen sind, Verträge oder auch nur die Tageszeitung.
Wenn also auch die Bedeutung der Briefkästen abgenommen haben mag: Die Vielfalt der erhältlichen Variationen hat um einiges zugenommen. Das betrifft zum einen das Material: Briefkästen gibt es in Aluminium, Aluguss, Beton, lackiertem Stahl und Edelstahl, Kunststoff, Kupfer und Zink. Die Entscheidung fällt da meist nicht leicht, obwohl Sie sich auch nicht zu schwer damit tun sollten. Sie können hier ganz intuitiv entscheiden. Wichtig ist, was Ihnen gefällt und was für ein Design sich am besten in die Gestaltung Ihrer Haustür oder Ihres Vorgartens einfügt.
Gleiches gilt übrigens auch für Mietshäuser, die mit einer Briefkastenanlage ausgestattet werden sollen. Diese müssen nicht in jedem Fall freistehend sein. Sie können ebenso auf eine Mauer aufgesetzt werden oder in sie integriert werden. Außerdem können Briefkastenanlagen auch an einem Zaun befestigt oder in eine Tür eingelassen werden. Solche Durchwurfanlagen sind äußerst praktisch, da Postboten das Haus nicht betreten müssen, Mieter aber ihre Post auch von innen entnehmen können. Generell empfiehlt es sich jedoch, bei Mietshäusern größere Experimente bei der Wahl einer Briefkastenanlage zu vermeiden. Diese sollte schließlich dem Geschmack aller Mieter entsprechen.
Wer aber einen Briefkasten für sein Haus sucht, hat die freie Auswahl. Dabei haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Designs: Möchten Sie lieber einen modernen Briefkasten, ein unspektakuläres Modell oder einen Briefkasten im traditionellen Design mit der Aufschrift Postkasten? Ihrer Fantasie sind hier praktisch keine Grenzen gesetzt.
Auch einfache Briefkästen lassen sich praktisch überall anbringen: Sie können sich für ein freistehendes Modell entscheiden, den Briefkasten an der Mauer oder am Zaun anbringen oder schlicht eine einfache Einwurfklappe an der Tür wählen. Letztere sind in der Regel nicht mit einem Behälter verbunden. So haben Sie den Vorteil, dass ihr Briefkasten niemals überfüllt sein wird, aber den Nachteil, dass Sie Ihre Post vom Boden aufheben müssen. Um das Problem der Überfüllung zu entgehen, können Sie aber ebenso einen Briefkasten mit einem Zeitungsfach wählen. Dabei ist es aber wichtig, dass dieses auch die benötigte Größe hat.
Aber Briefkästen sind inzwischen nicht mehr nur Auffangorte für ihre Post. Einige Modelle sind auch mit Klingeln und Sprechanlagen kombiniert oder spenden Ihnen dank Solarzellen Licht. Es gibt auch einiges an Zubehör, dass Sie neben – oder auch für – den Briefkasten benötigen könnten: So benötigen Sie meist für einen freistehenden Briefkasten den passenden Briefkastenständer oder für einen Briefkasten aus Edelstahl das entsprechende Pflegemittel.
Bilder Briefkästen
Interessante Links zum Thema: Wohnen
Wissenswertes über Briefkästen
- Verschiedene Informationen über Briefkästen
Auf der Internet-Seite briefkasten-berater.de findet man unterschiedliche Infos, zum Beispiel über Brifkastenmodelle.

















