Für die Gestaltung des Gartens oder der Terrasse bieten sich verschiedene Pflanzen an. Kletterpflanzen erfüllen unterschiedliche Vorteile, um den Garten rasch in eine schöne Oase zu verwandeln. Zu den häufig verwendeten Kletter- oder Schlingpflanzen zählen unter anderem Efeu, Blauregen, Wein, Kletterrose, Clematis und Winterjasmin. Der Winterjasmin bringt einfache, tief gelbe Blüten hervor, die dem grünen Blattwerk entgegenstehen. Der Blauregen trägt blaue, traubenförmige Blütenstände. Kletterrosen und Clematis gibt es in verschiedenen Farben. Die Blüten entfalten ihre Schönheit meist in den Sommermonaten und übersähen den gesamten Pflanzenwuchs mit ihren bunten Farben.
Wer gern Früchte tragende Pflanzen nutzen möchte, kann auf echten Hopfen, Kiwi oder Klettergurke zurückgreifen. Diese Pflanzen tragen meist in den Herbstmonaten ihre Früchte und bieten damit einen zusätzlichen Blickfang im Garten. Kletterpflanzen wachsen schnell und bieten in den Sommermonaten einen hervorragenden Sichtschutz. Allerdings verlieren sie im Winter ihr Blattwerk, weshalb ein ganzjähriger Sichtschutz meist eher aus einer immergrünen Hecke besteht.
Ehe der Gartenbesitzer sich für eine Art der Kletterpflanzen entscheidet, sollte er sich Gedanken über den Standort im Garten machen. Jedes kletternde Gewächs benötigt eine stabile Rankhilfe, um sich rasch ausbreiten zu können. Es werden verschiedene Rankhilfen bereits fertig aufgebaut angeboten, um beispielsweise Rosen oder Clematis einen schnellen Wuchs zu ermöglichen. Besteht die Absicht, Blauregen anzupflanzen, sollte eine äußerst stabile Konstruktion aus Holz genutzt werden, da die Verästlung der Pflanze so stark werden kann, dass beispielsweise ein Regenfallrohr Schaden nimmt. Hopfen oder Klettergurke können auch an gespannten Seilen entlang wachsen und damit als Dach für einen schattigen Platz im Garten sorgen. Es können auch verschiedene Kletterpflanzen miteinander kombiniert werden.
Beim Wuchs der Kletterpflanzen werden die neuen, weichen Triebe mühelos um die Rankhilfe geflochten, wodurch sich schnell ein blätterreiches, dichtes Gewächs darstellt. Im Winter verlieren die Kletterpflanzen ihre Blätter und können teilweise zurück geschnitten werden, damit auch im nächsten Jahr wieder ein schöner Wuchs stattfinden kann.











