Staude

Staudengärten stellen eine ganz persönliche Form der Gartenkultur dar und bedürfen in der Regel keiner großen Planung. Das hauptsächliche Merkmal eines Staudengartens ist die Fülle von Pflanzen. Wir haben das Wichtigste für einen Garten mit Stauden zusammengestellt. Diese Ideen und Tipps werden sicherlich nützlich sein.

Es gibt immer noch begeisterte Gärtner, die bereit sind, den Arbeitsaufwand auf sich zu nehmen. Die Vorbereitung einer Staudenrabatte macht viel Arbeit und dann bedarf sie ständiger Pflege. Aber das ist schließlich bei einer Rabatte mit Sträuchern auch nicht anders. Das Präparieren der Gartenpflanzen ist nicht kompliziert, doch bei der Auswahl der Stauden sollte man zumindest eine vage Vorstellung haben. Wenn dies nicht der Fall ist, würde es sich lohnen, eine Saison lang Gärtnereien und öffentliche Gärten zu besuchen. Auf diese Weise bekommt man ein Gefühl dafür, wie Pflanzen – unter Berücksichtigung ihrer Farbe, Höhe und Beschaffenheit – angeordnet und zur Geltung gebracht werden. Unterscheiden sollte man unter den Stauden drei Sorten. Einmal gibt es Stauden für die ganze Saison, zum Beispiel Chrysanthemen. Dann Stauden, die nur im Schatten blühen wie Geranien und zuletzt die spät blühenden Stauden wie Anemonen.

Bei der Auswahl der Stauden sollte man Faktoren wie Aussehen, Vorliebe für trockene oder feuchte Böden sowie die gewünschte Blühdauer berücksichtigen. Je länger die Rabatte, desto bessere Möglichkeiten bestehen für eine breite Farbenentfaltung. Berücksichtigen sollte man ferner, ob jedes Jahr zu bestimmten Zeiten Urlaub gemacht wird. Denn es hat wenig Sinn, wenn die Staudenrabatte gerade dann am prächtigsten aussieht, wenn man nicht da ist.

Um die vorteilhaft beste Wirkung der Stauden zu erzielen, benötigt man eine überaus breite Rabatte. Stauden haben allerdings einen gewissen Nachteil: Sie brauchen Stützen, was nicht Zeitaufwand, sondern gleichzeitig eine Verunzierung der Rabatte bedeutet. Am unansehnlichsten wirkt es, wenn man zum Stützen Holzstäbe und Bindfäden verwendet. Dazu ist am besten Reisig geeignet, das man im Spätfrühling (Mai) in die Erde stecken sollte, wenn die Pflanzen anfangen, in die Höhe zu wachsen.