Grills

Kugelgrill ohne Deckel

Die Grillsaison ist eröffnet

Die Sonne scheint, die Tage werden länger und die Nächte werden wärmer. Jetzt zieht es uns wieder raus ins Freie oder in den heimischen ...weiterlesen

Grillen ist ein Urinstinkt. Seit der Entdeckung des Feuers halten wir Fleisch über Flammen.

 

Grills – Modelle und Tipps fürs Brutzeln

 

Wir sind Grillweltmeister! Der liebste Sommersport der Deutschen ist das Grillen. Schon beim ersten Sonnenstrahl zieht es uns bei noch unwirtlichen Temperaturen nach Draußen. Meist wird die Saison sogar schon im März eröffnet. Die Extremsportler unter den Grillmeistern machen erst gar keine Pause und brutzeln auch im Winter mit Daunenjacke und Handschuhen gewappnet munter weiter. Kein Sommerabend vergeht ohne das sich die Luft mit der verführerischen Duftkombination aus Holzkohle und gebratenem Fleisch füllt. Selbst Vegetarier oder Fleischverweigerer wollen nicht mehr auf das gegrillte Geschmackserlebnis verzichten, schließlich lassen sich Gemüsespieße, Grillkäse und Fisch genauso gut auf dem Bratrost zubereiten.

Grillen ist ein Gemeinschaftserlebnis. Nein, wir brutzeln nicht allein, erst zusammen mit vielen Freunden und Familienmitgliedern kommt der Spaß. Der Vorteil zur Dinnerparty: Wurst, Steak und Co. können je nach Hunger und Bedarf immer wieder nachgelegt werden. Außerdem ist die Vorbereitung der Beilagen wie Salat und Brot nicht so aufwendig wie ein Mahl mit Vorspeise, Hauptgang und Dessert. Freiwillige, die das Grillen übernehmen, während andere schon essen, gibt es auch immer. Schließlich ist Grillen keine lästige Aufgabe wie Abwaschen – Grillen ist eine Philosophie! Übrigens ist es ähnlich wie Fußball schon lange keine Männerdomäne mehr, immer mehr Frauen werfen die Schürze über und nehmen Zange und Spieß selbst in die Hand.

Elektro vs. Holzkohle – die deutsche Grillgemeinschaft ist seit der Erfindung der feuerfreien Grill-Variante tief gespalten. Am Anfang jedes Sommers berichten Fernsehsender und Zeitungen über den Kampf der zwei Lager. Vertreter beider Seiten melden sich zu Wort und betonen die Vorzüge ihrer Geräte. Verfechter des klassischen Holzkohlegrills sind überzeugt, dass allein durch die rauchende Asche der unverwechselbare Fleischgeschmack zustande kommt. Verwendet man ein elektrisches Modell könne man auch gleich in der Pfanne zu Hause braten.

Verfechter des Elektrogrills lachen hingegen über die langen Anlaufzeiten der Holzkohle-Geräte: „Während die noch fächeln und den optimalen Windeinfall suchen, beißen wir schon genüsslich in unser Steak!“. Weiterhin heben sie hervor, dass mit der Variante für die Steckdose endlich auch Balkon-Besitzer dem Grillgenuss frönen können. Offene Feuer sind zum Schutz der Mitglieder des gesamten Hauses dort nämlich nicht gestattet. Hinzukommt, dass sich die Geruchsbelastung in Grenzen hält.

Doch egal für welches Modell wir uns entscheiden, dass passende Zubehör darf nicht fehlen! Die Hersteller lassen sich dabei immer wieder Neues einfallen. Grillbesteck und Anzünder gehören zum Standardrepertoire der Grill-Profis. Erweitert wird die Ausrüstung mit speziellen Reinigungsbürsten, schließlich soll der Rost nach dem Gebrauch wieder sauber und rein glänzen. In speziellen Grillkörben wird das Gemüse und der Fisch schonend gegart. Außerdem helfen elektrische Kaminanzünder beim Anfeuern und unter einer passenden Schutzhaube wird das Gerät bei Nicht-Gebrauch staub- und regenfest verstaut.

Unsere Genuss-Tipp: Würstchen und Steak sind nicht die einzigen Nahrungsmittel, die sich auf dem Grillrost wohlfühlen. Wie bereits erwähnt, wird vermehrt auch Fisch, Schafs- oder Ziegenkäse und Gemüse gegrillt. Diese Produkte können leicht anbrennen, deshalb sollten sie vorher in Alufolie eingewickelt oder in spezielle Grillkörbe gelegt werden. Anregungen, welche Nahrungsmittel man noch brutzeln kann, gibt es in zahlreichen Kochbüchern rund ums Grillen.

 

Grill Bilder