Mit einem Schwenkgrill lässt sich die Urform des Grillens in den eigenen Garten holen. Dieser kann selber mit ein wenig Geschick gebaut werden, in dem eine feste Feuerstelle angelegt wird, über die der Rost variabel aufgehängt wird. Ein solcher selbst gebauter Grill ist rustikal und dekorativ, hat jedoch den gravierenden Nachteil, dass er sehr unflexibel ist. Durch die feste Feuerstelle ist eine freie Positionierung des Grills nicht möglich. Dieser Nachteil wird bei einem käuflichen Schwenkgrill behoben.
Hier besteht die Feuerstelle aus einer Feuerschale, die für das Grillfest an jede beliebige Stelle des Gartens gestellt werden kann. In der Regel wird über die Feuerstelle ein Dreibein mit einer Kettenaufhängung gestellt. Es gibt aber auch moderne Schwenkgrills, bei denen völlig andere Konstruktionen zum Einhängen der Kette benutzt werden. Der Grillrost wird an der Kette gefestigt und kann dann in jede beliebige Höhe verstellt werden.
Ein Schwenkgrill vermittelt durch die flexible freie Feuerschale das Flair eines Lagerfeuers, was beim Grillen durchaus erwünscht ist. Er ist sehr praktisch, wenn beim Grillen im Freundeskreis viel Grillgut gleichzeitig durchgegart ist. Mit einem Handgriff kann der Rost des Grills nach oben gezogen werden, sodass das Fleisch noch warm bleibt, aber nicht verbrennt.
Ein Schwenkgrill kann auch sehr wirkungsvoll zu einer urigen Kochstelle zweckentfremdet werden. Hierzu wird in die Feuerschale anstelle der Holzkohle trockenes Brennholz gegeben und entzündet. Auf dem Rost oder an der Kette kann ein Topf über dem offenen Feuer platziert werden. Hierin lässt sich über Stunden und in Gemeinschaftsarbeit ein schmackhafter Hammeleintopf oder ein pikantes Gulasch zubereiten. Das Vergnügen der Gäste ist hier ähnlich wie beim Grillen und der Schwenkgrill bietet mit dieser Möglichkeit ein ganz neues Erlebnis des gemeinsamen Speisens im Freien.












