Antike Möbel

Bad im Kolonialstil

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Auch den Möbelpackern sind Leute, die Bücher lesen, zuwider. Aber sie haben wenigstens einen guten Grund dafür. (Gabriel Laub)

 

Antikmöbel: Tipps und Ideen

 
Das alte Kaffeebuffet von Oma oder die aus Holzrand und Samtpolstern bestehende Couch – antike Möbel sind Raritäten und dadurch besonders kostbar. Antiquitäten oder Antikemöbel sind original Stücke die in einer Zeit von vor über 50 Jahren entstanden sind und bis heute noch existieren und nutzbar sind. Diese Art der Möbel können entweder im restaurierten oder unrestaurierten Zustand sich befinden. Eines der wichtigsten Kriterien für ein solches Möbelstück ist, dass sie keine Reproduktion eines alten Stücks sind. Zu den häufisten Antikmöbel gehören Schränke, Tische, Vitrinen und Kommoden.

Häufig werden Antikmöbel von Generation zu Generation weiter gegeben und vererbt. Sie bestehen meist aus massivem Holz und sind dadurch besonders schwer. Über die letzten Jahrhunderte gab es viele verschiedene Epochen der Kunstgeschichte, die teilweise bis ins 11. Jahrhundert zurück gehen. Natürlich schwanken diese Epochen sowohl in ihrer Bezeichnung als auch in ihrer Dauer je nach Bereich, Kulturkreis und Sprachraum. Die älteste Epoche ist die Romanik (vom 11. bis zum 13. Jahrhundert), danach folgen Gotik, Renaissance, Manierismus, Barock, Rokoko bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. Klassizismus, Romantik, Historismus, Realismus, Impressionismus, Symbolismus und Jugendstil sind schließlich Epochen des 19. und 20. Jahrhunderts.

Je nach Seltenheitsgrad und auch der Entstehungszeit besitzen Antikmöbel einen unterschiedlichen Wert. So sind manche Stück, obwohl sie äußerlich ähnlich aussehen, kostbarer als andere. Erste noch erhaltene Möbelstücke stammen vom Ende des 16. Jahrhunderts und können bis zu mehreren Millionen Euro wert sein. Natürlich kommt es nicht nur auf das Alter eines Stückes an, auch der Zustand in dem sich das Objekt befindet ist entscheidend und auch vorherige Besitzer können den Wert steigern. So ist zum Beispiel ein Lehnstuhl von Ludwig XIV. viel mehr wert, als ein ähnlicher Stuhl ohne berühmten Besitzer.

Wie bei jedem Möbelstück muss man auch beim Kauf von antiken Möbeln auf wichtige Kriterien achten. Nur weil ein Schnäppchen winkt, sollte nicht gleich zugeschlagen werden. Denn häufig sind die Unterschiede zwischen Originalen und Reproduktionen nicht auf den ersten Blick erkennbar. Wichtige Kriterien sind auch, dass das Objekt der Begierde noch Gebrauchsspuren aufweist, das nichts umgebaut oder angebaut wurde. Außerdem sollte am besten ein Fachmann zu Rate gezogen werden, der viel Erfahrung im Umgang mit Antikmöbeln vorweisen kann.

Häufig werden Antikmöbel auch als Investition genutzt. Da antike Möbel Jahr für Jahr ihren Wert steigern und bei guter Pflege sogar mehrere Tausend Euro wert sein können, sind Möbelstücke wie Sekretäre, Kommoden, Sessel oder auch Schränke sichere Wertanlagen. Möbel behalten und steigern ihren Wert, denn dieser hängt sowohl von der Entstehungsepoche als auch vom Zustand des Stücks ab. Sie sind einzigartig und sprechen den gehobenen Geschmack der Besitzer an.

 

Beispiele für Antike Möbel