Chrom

Bei dem Wort „Chrom“ denken die meisten wahrscheinlich an edle Autofelgen und einen wunderschönen Glanz! Letzteres ist der Grund dafür, dass Verchromungen auch in der Möbel- und Dekorationsbranche oft zum Einsatz kommen. Das silberweiße Metall bringt Oberflächen nicht nur zum Strahlen, sondern ist außerdem sehr robust. Bei der Möbelherstellung werden häufig Aluminium-, Stahl- oder Eisengestelle verchromt, um ihnen ein noch exquisiteres Aussehen zu verleihen.

Ob im Bade-, Wohn- oder Schlafzimmer, Möbel mit verchromten Elementen sind zeitlos und passen in jeden Wohnraum. Ein Dauerbrenner in jeder Designerwohnung sind zum Beispiel runde Ledersessel mit verchromten Standfuß. Auch Kunststoff-Stühle möbeln ihren Look

gerne mit verchromten Stuhlbeinen und Armlehnen auf. Ebenso setzen Hifi-Möbel häufig auf das edle Zusammenspiel von verchromtem Aluminium-Gestell und Glasplatte – Damit bekommt unser LED-Fernseher garantiert die richtige Bühne! Verchromte Metalle sind sehr vielfältig und lassen sich mit vielen anderen Materialien kombinieren. Mit verschiedenen Stoffen oder Leder bespannt oder Holzelementen verbaut, verlieren Möbel mit Verchromungen ihren auf den ersten Blick eher sterilen Look und entwickeln einen ganz besonders Charme aus kühlen und warmen Teilen.

Ein Dauerbrenner ist Chrom vor allem im Bereich der Lampen und Leuchten. Ob als Deckenleuchter, als Standlampe oder in Form von kleinen LED-Spots, in kaum einer Wohnung findet man heute heutzutage nicht mindestens eine Leuchte, die teilweise aus verchromten Elementen besteht. Immer wieder gerne werden zum Beispiel Möbel-Einbaustahler mit einem verchromten Metallkranz verschönert. Außerdem werden häufig die Oberflächen von Deko-Leuchten oder Zierlampen für Wand und Decke verchromt und damit zum Strahlen gebracht. Seit ein paar Jahre ist vor allem die Kombination aus gebürsteten Stahl und Chrom sehr beliebt.

Damit uns der metallisch spiegelnde Glanz lange Freude bereitet, bedürfen unsere verchromten Stücke einer besonderen Pflege. Denn obwohl Chrom vor Korrosion schützt, kann es mit der Zeit anlaufen und matt werden. Es müssen dabei nicht immer speziell für Verchromungen entwickelte Spezialreiniger sein, ein Griff in Omas Trickkiste reicht schon aus. Der Putz-Allrounder Essig kommt hier zum Einsatz. Den farblosen Küchenprofi einfach unverdünnt auf die Chrom-Flächen sprühen, kurz einwirken lassen und dann mit einem fusselfreien, trockenem Tuch nachpolieren. Alternativ tut es auch eine halb Zitrone. Mit dieser einfach über die betreffenden Flächen reiben, mit warmen Wasser abspülen und anschließend wieder mit einem trockenen Lappen trocknen.