Polstermöbel vom Rauchgeruch befreien
Viele Leute kennen das Problem – Die eigenen Möbel, wie zum Beispiel Sofas oder Betten riechen nach Rauch. Dies kann durch Personen ...weiterlesen
Einrichtungsideen
Ruhe, Stille, Sofa und eine Tasse Tee geht über alles. (Theodor Fontane)
Alles rund um Polstermöbel
Herzstück und Dauerbrenner in unseren Wohnzimmern bleiben ohne Frage die allbekannten Polstermöbel. Nach langen, harten Tagen auf dem Bürostuhl, in der Produktionshalle oder hinter der Ladentheke können sich nur hier die Beine oder der Rücken so richtig entspannen. Die Polster betten unsere Gliedmaßen weich und unsere Muskeln werden wieder locker. Wenn wir in unseren Fernseh- oder Leseecken sitzen, denken wir ausnahmsweise mal nicht an ergonomische Sitzpositionen oder rückenschonende Maßnahmen, stattdessen wollen wir einfach nur unsere Seele baumeln lassen!
So richtig wohnlich wird das Wohnzimmer erst mit einer schönen Sitzgarnitur. Da dort vor allem der Wohlfühlfaktor entscheidend ist, sind Kunststoff- oder Holz-Möbel kaum geeignet. Relaxen und Faulenzen stehen in diesem Wohnbereich schließlich auf der Tagesordnung. Außerdem sitzt man ja auch im Kino nicht auf Klappstühlen, sondern auf weich gepolsterten Sesseln, um den Film richtig genießen zu können. Ähnlich verhält es sich bei Abenden mit der Familie oder Bekannten. Nachdem man das Dinner beendet ist, zieht man sich auf das Sofa zurück. Meist wird erst dann der Abend zum richtigen Highlight. Wer erzählt zum Beispiel gern Anekdoten aus vergangenen Tagen oder witzelt herum, wenn man dabei stocksteif dasitzen muss?
Zu Polstermöbeln zählen sämtliche Liege- und Sitzgelegenheiten, die, wie der Name bereits verrät, gepolstert sind. Dafür ist nicht immer ein textiler Überzug notwendig. Neben Bezugsstoffen aus klassischer Baumwolle, Cord oder Samt fallen ebenfalls viele Ledermöbel in diese Kategorie. Auch müssen die Polster nicht immer groß und wuchtig sein, wie es noch vor einigen Jahrhunderten in vielen königlichen Palästen der Fall war. Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an Möbelstücken mit flachen, gediegenen Sitzflächen, die aber genauso bequem sind wie die schweren Modelle. Der Klassiker in dieser Kategorie ist natürlich das Sofa, dicht gefolgt vom herrlich komfortablen Sessel. Weich gefedert werden unsere Füße zusätzlich auf einem gepolsterten Hocker. Eine edle Kombination aus Sessel mit angeschlossener Fußverlängerung sind so genannten Recamieren – das sind Sofas mit meist nur einer Armlehne sowie einer verkürzten Rückenlehne.
Neben den Bezugsstoffen unterscheidet man Polstermöbel ebenfalls hinsichtlich ihrer Federung und ihrer Polsterung. Zu ersterem Punkt hat man beim Kauf die Wahl zwischen Federkernen, einer geschnürten Federung oder einer Schaumstoffpolsterung. Die Federkern-Variante ist am günstigsten, da sie schneller produziert werden kann. Die geschnürte Federung ist hingegen sehr aufwendig in ihrer Produktion und wird deshalb heutzutage kaum noch angeboten. Die Zukunft der Polstermöbel wird vom Schaumstoff bestimmt. Statt Metallfedern wird hierbei doppelschichtiger Schaumstoff auf eine Unterfederung aus Wellenfedern geklebt. Hinsichtlich der Polsterung wird allgemein in eine flache und eine hohe Ausführung unterschieden. Erstere wird bei Stühlen verwendet, zweitere bei Sesseln und Sofas. Welche Federung oder Polsterung am besten ist, hängt vom eigenen Geschmack und den dazugehörigen Komfortwünschen ab. Wie bei der Matratze im Schlafgemach hat jeder Mensch seine eigenen Vorstellungen von Bequemlichkeit. Manche mögen es sehr weich, andere wiederum sitzen lieber etwas härter bzw. stabiler.
Doch unabhängig vom Design, der Wahl des Bezugsstoffes oder dem Härtegrad der Sitzfläche, beim Kauf sollte man unbedingt darauf achten, dass die Polstermöbel qualitativ hochwertig verarbeitet wurden. Viele Konstruktionen werden sehr schlecht produziert, zum Beispiel mit nur dünnem Schaumstoff, billigem Kistenholz oder Pappe. Dabei ist es wichtig, dass die neuen Errungenschaften auch jahrelanger („Sitz-“)Belastung standhalten. Wer möchte schließlich, dass die Polster verrutschen, wenn unsere Kinder mal in ihrem Übermut darauf rumspringen? Außerdem wollen wird nicht schon nach zwei bis drei Jahren in hässlichen Sitzlöchern vor dem Fernseher kauern. Eine Polstergarnitur ist kostenintensiv und soll deshalb auch viele Jahre halten. Es bringt also meist nichts auf billige Sonderangebote zurückzugreifen, die alle paar Jahre wieder neu gekauft werden müssen. Dann ist das gesparte Geld leider schnell wieder weg.
Beispiele für Polstermöbel
- Ein freistehendes Ecksofa ist der Blickfang in jedem Wohnzimmer.
- Rustikaler Sessel mit Samtbezug


















