AD Architectural Digest auf einen Blick
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| Auflage | 99.511 |
| Verlag | Condé Nast Verlag GmbH |
| Sitz | 80333 München |
| Themen | Architektur, Wohndesign und Lebensart |
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| Website | www.ad-magazin.de |
Das Magazin AD Architectural Digest
Als Monatszeitschrift im Premiumbereich hat AD Architectural Digest den Anspruch, die “schönsten Häuser der Welt” in hoher fotographischer Qualität und Einzigartigkeit vorzustellen. Zu den Themen gehören daher regelmässig Architekturbeispiele, Stil Portraits, Stil-Schule und -Praxis in den Bereichen Architektur, Interior/Möbel-Design, Garten-Design bis hin zu Tischkultur und Lifestyle. Dabei werden oftmals Häuser von bekannten Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur gezeigt; sei es ein Haus eines Antiquitätenhändlers für seltene Bücher oder ein historisch bedeutendes Privathaus aus den dreißiger Jahren in der Gegend von Berlin. AD Architectural Digest legt großen Wert auf eine Vielfalt der vorgestellten Stile, und so wird beispielsweise im Bereich Stil-Portrait durchaus Wohnkultur der 60er Jahre vorgestellt und im gleichen Heft die neue Klarheit beim Bauen in Japan in Form einer offenen Kastenstruktur betont.
Die Themen und gezeigten Beispiele sind bewusst nicht massenmarktorientiert, sondern zeigen einzigartige und luxuriöse – dabei aber geschmack- und stilvoll – Häuser und Villen und deren Einrichtung. Dabei will das Magazin durchaus stilbildend sein und stellt neue Trends vor oder kreiert diese. Die Artikel sind sehr sorgfältig recherchiert und gut geschrieben, die Fotos sind ästhetisch ansprechend und werden mit guten erklärenden Texten versehen. Die in vielen der Artikeln verwendete Mischung von Fotografien, Zeichnungen, Farbe und Schwarzweiss ist sehr abwechslungsreich für das Auge und unterstreicht die interessant und sachkundig geschriebenen Texte. Die darin vorgestellten Möbel und Accessoires gehören ausschliesslich zum Hochpreis- und Luxussegment. Zu den Werbekunden gehören beispielsweise Cor, Poggenklas, Armani und andere; Preise von mehreren Tausend Euro für einen Tisch sind keine Seltenheit.
Anders als Zeitschriften, die sich an die breite Masse wenden, gibt es daher auch keine praktischen Leitfäden oder Schablonen zum einfachen Nachmachen für die Leser, die gezeigten Beispiele regen den Leser jedoch an, sich in seinem eigenen Zuhause ebenfalls einige Luxusinseln zu schaffen. Zum Teil stellen die Autoren kreative Themen vor, um bestimmte Produkte oder Stile in einen Gesamtzusammenhang zu stellen, die für die Leser dann die Grundlage für eigene Kreationen sein können. Auch gibt es am Ende der Zeitschrift ein Kapitel mit Kaufnachweisen der gezeigten Produkte. Die internationale Ausrichtung und der intellektuelle Anspruch der Zeitschrift wird durch englische Kurz-Zusammenfassungen noch unterstützt.










