Lederfußböden
Leder begegnet man im Alltag ständig. Sei es, dass man seinen Geldbeutel hervorholt oder in seiner Handtasche kramt. Allerdings lässt sich ...weiterlesen
Leder ist eines der edelsten und auch umstrittensten Materialien. Denn, wenn es sich nicht um Kunstleder handelt, wird herkömmliches echtes Leder aus Tierhäuten angefertigt. Es wird für Kleidung, Schuhe, Taschen und Möbelstücke verwendet. Edle Ledermöbel sind mittlerweile sogar zu einer Art Statussymbol geworden und versprechen, wenn gut verarbeitet, ausgezeichnete Qualität und eine lange Lebensdauer. Leder überzeugt vor allem durch seinen Komfort. Dieser entsteht durch spezielle Eigenschaften, die Leder mit sich bringt. Es ist sehr weich und flexibel, zeichnet sich durch eine große Atmungsaktivität aus und ist gleichzeitig sehr strapazierfähig. Doch damit das auch so bleibt, bedarf Leder einer sorgfältigen und regelmäßigen Pflege.
Einer der wichtigsten Punkte ist, das Leder leicht austrocknen darf. Steht eine Ledercouch beispielsweise zu nah beziehungsweise zu lange an der Heizung, verliert das Material seine Elastizität und wird rau und rissig. Mit Hilfe eines feuchten Tuches oder auch handelsüblicher Feuchtigkeitscreme aus dem Discounter können Ledermöbel geschmeidig gehalten werden. Doch man sollte darauf achten, das Ledermöbel nicht zu feucht abgewischt werden, denn sonst entstehen unschöne Flecken. Eine besondere Pflege beziehungsweise Anwendung ist auch bei angetrockneten und hartnäckigeren Flecken nötig. Um diese und auch Fette sowie Speisereste zu entfernen, sollte man Imprägnierschaum in etwas lauwarmen Wasser auflösen und dann die Verunreinigungen großflächig abwischen. Aggressive Reinigungsmittel, wie Benzin, Lösungsmittel, Terpentin oder andere Fleckenentferner sollten vermieden werden, da das Material angegriffen werden kann und schwerwiegende, bleibende Schäden entstehen.
Außerdem sollte man Ledermöbel nicht dem direkten Sonnenlicht aussetzten, denn erstens kann derselbe Effekt wie bei einer Heizung auftreten, das Leder wird spröde. Des Weiteren können diese Möbelstücke auch ihre Farbe beziehungsweise ihre Farbintensität verlieren. Doch nicht nur herkömmliche Mittelchen lassen sich zum Reinigen von Ledermöbeln nutzten, auch ausgefallener Cremes verhelfen dem Ledersofa zu einer längeren Haltbarkeit. So ist zum Beispiel Sattelseife aus dem Reitsportfachhandel besonders gut geeignet, um tief sitzende Flecken zu entfernen.
Sowohl die heiße Luft der Heizung als auch direktes Sonnenlicht schaden dem Material nur auf Dauer. Bei Unsicherheiten bezüglich der richtigen Pflege und des richtigen Mittels können Experten befragt werden, auch spezielle Lederpflegemittel bieten Qualität und einen ausreichenden Schutz vor Verschmutzungen und Abnutzungsschäden. Doch nicht nur Flecken sollten zum Anlass genommen werden, um das hochwertige Möbelstück zu reinigen. Ledermöbel sollten generell zwei- bis dreimal jährlich mit lauwarmen Wasser abgewaschen werden, denn nur so wird die notwendige Feuchtigkeit garantiert und der Staub wird aus den Poren und Falten entfernt. Imprägniert oder eingefettet werden, sollte ein Möbelstück aus Leder einmal im Jahr.











