Falttür

Wenn ihr eure Türen allen Irrtümern verschließt, schließt ihr die Wahrheit aus. (Rabindranath Tagore)

 

Alles rund um Falttüren

 
Türen gibt es in unterschiedlichen Formen und verbunden mit verschiedenen Funktionen. Die Außentür soll stabil und gleichzeitig dekorativ sein. Ihre wichtigste Aufgabe ist allerdings Sicherheit zu gewährleisten so, dass niemand Unbefugtes in die Wohnung oder das Haus eindringen kann. Innentüren stellen das Verbindungsstück zwischen den verschiedenen Räumen dar. Sie sind in der Regel schlicht gehalten und harmonieren mit der restlichen Einrichtung. Normalerweise wird der Standort und ein entsprechender Platz für die Tür bereits vor dem Bau eingeplant. Was aber wenn in der fertigen Wohnung Zimmer abgetrennt oder verbundene Räume getrennt werden sollen? Dann schlägt die Stunde der Falttür.

Im ersten Augenblick erscheinen Falttüren altmodisch und hässlich. Schnell jedoch kann man sich von diesem Vorurteil verabschieden. Die eigenwilligen Modelle gibt es heute in vielen Varianten, mit unterschiedlichen Oberflächen und aus verschiedenen Materialien. Dabei sprengen die heutigen Falttüren nicht mehr das Raumkonzept, nein sie können sogar ein kleines Highlight werden. Modernen Modellen sieht man ihren Faltcharakter kaum noch an. Im geschlossenen Zustand erscheint das Türblatt einheitlich oder dezent verziert mit einigen Linien. Erst beim Öffnen kommt der wahre Charakter zum Ausdruck. Dank dieser Designs können Falttüren überall zum Einsatz kommen. Die breite Produktpalette ermöglicht es ebenfalls, Falttüren passend zur restlichen Einrichtung zu wählen. Manchmal aber muss der Faltcharakter gar nicht versteckt werden. Das Modell kann als farblicher Blickfang fungieren. Die einzelnen Teile des Türblattes sind dann in unterschiedlichen Farben und Mustern gehalten. Vor allem in einfarbigen und dezent gestalteten Räumen ein wahres Highlight.

Falttüren kommen prinzipiell dort zum Einsatz, wo es für herkömmliche Modelle nicht genügend Platz gibt. Häufig bieten kleine und verwinkelte Räume nicht die Möglichkeit einen Schwenkbereich für die Tür zu bieten. Manchmal wird auch erst nach dem Bau des Hauses ein Teil eines Raumes abgegrenzt, etwa für eine kleine Speisekammer. Vor allem dieses Zimmer erfreut sich in den letzten Jahren erneut großer Beliebtheit. Da die Speisekammer in erster Linie nicht zu viel Platz einnehmen soll und gleichzeitig sehr viel Stauraum bieten muss, ist sie meist vollgestellt mit Regalen oder Küchengeräten. Da bleibt kein Platz für den benötigten Schwenkbereich einer normalen Tür. Ein Modell mit Falttechnik ist hier eine optimale Lösung. Denn diese Türen benötigen keinen Schwenkbereich. Wie der Name schon sagt, wird das Türblatt beim Öffnen einfach zusammengefaltet. Auch an der anderen Seite der Tür kann der frei gewordene Platz, etwa an der Wand genutzt werden. Für die Küche bieten sich da Regale an.

Manchmal sollen in Häusern und Wohnungen allerdings auch Räume wieder abgegrenzt werden. Ein offener Koch- und Wohnbereich ist zwar modern aber nicht immer praktisch. Sind aber die Möbel erst einmal gekauft, fehlt auch hier der Platz für eine normale Tür. Schließlich soll das Modell beim Öffnen niemanden am Esstisch stören. Und ein völlig neues Raumkonzept kostet Zeit und leider oftmals auch Geld. Also ist auch in dieser Situation die Falttür erste Wahl. Die Modelle gibt es ebenfalls mit Kunstglaseinsätzen so, dass auch im geschlossenen Zustand keine völlige Trennung herrscht. Aber nicht nur in Räumen kommen die Modelle zum Einsatz. Falttüren sind sehr häufig bei Schränken zu finden. Schließlich benötigen auch diese Flügeltüren sehr viel Platz. Viele Falttüren können auch nachträglich eingebaut werden.