Wenn die Neugier sich auf ernsthafte Dinge richtet, dann nennt man sie Wissensdrang. (Marie von Ebner-Eschenbach)
Türspion: Modelle und Tipps
Wahrscheinlich möchte jeder Hausbewohner wissen wer sich auf der anderen Seite der Haustür befindet. Einfach die Tür öffnen, kann oft zu Schwierigkeiten führen. Ob es nun ungeliebter Besuch ist, anstrengende Vertreter, oder auch kriminelle Personen – es ist immer sicherer schon vor dem Türöffnen zu wissen, wer gleich vor einem stehen wird. So kann jeder für sich selbst entscheiden ob es die Tür überhaupt öffnen will. Ein einfaches Mittel um Gefahren und Problemen geschickt aus dem Weg zu gehen. Und auch wenn vor der Haustür Freunde oder Familie stehen, manchmal möchte man einfach seinen Ruhe haben und alleine sein. Mit einem Blick durch den Türspion kein Problem. Die Tür bleibt zu und die davor befindlichen Personen bekommen den prüfenden Blick nicht mit. In der Regel denken sie, dass keiner Zuhause sein wird.
Der Türspion sollte also an keiner Haustür fehlen. Denn anderes als Glasscheiben ist er einseitig. Nur wer sich im Inneren des Hauses befindet kann nach Außen scheuen. Von der anderen Seite der Tür kann niemand einen Blick in das Innere erhaschen. Der Türspion erhöht als sogenannten Anwesenheitsschutz die Sicherheit des Hauses und seiner Bewohner. Schließlich verfügt man so über eine bessere Entscheidungsgrundlage ob man die Tür wirklich öffnen möchte. Dieser Funktion sind sich die Menschen schon seit langer Zeit bewusst. Bereits im 16. Jahrhundert gab es Vorrichtungen die an unseren heutigen Türspion erinnern.
Die Möglichkeiten bei der Auswahl eines Türspions sind Vielfältig. Einfache Modelle bestehen aus einem angebrachten Loch in der Tür, natürlich in Augenhöhe. Dieses ist oft mit einer Klappe an der Türinnenseite versehen. Bei Bedarf kann das Loch so geschlossen werden. Jedoch hat so ein Loch nur einen begrenzten Blickwinkel. Fortschrittlicher und funktionaler sind Türspione mit einer Weitwinkellinse. Dieser besitzen einen Erfassungswinkel von bis zu 200 Grad. Auch das Hineinsehen wird sehr erschwert. In der Regel können lediglich Helligkeitsschwankungen von Außen wahrgenommen werden. Diese Modelle sind sehr häufig an den Türen von Mehrfamilienhäusern zu finden. Der Grund dafür liegt auf der Hand. Bei Einfamilienhäusern wird oft eine verzierte Außentür verwendet, die Glaselemente besitzt. Auch diese können so geformt oder geschliffen werden, dass Außenstehende nicht auf den ersten Blick ins Innere des Hauses schauen können. Stehen sie aber direkt vor der Tür, ist aber das meiste Glas nicht Blickdicht. Mehrfamilienhäuser haben ihre Wohnungstüren im Innenraum. Sie sind schlicht und meist ohne Glas.
Bei vielen Türen kann der Spion auch nachträglich eingebaut werden. Hierfür wird ein entsprechend großes Loch gebohrt in das der Türspion eingesetzte wird. Modelle sind im Fachhandel und im Internet zu kaufen. Türspione sind schon ab drei Euro zu erhalten. Eine andere Möglichkeit stellen elektronische Türspione dar. Dies kann etwa eine entsprechende Kamera sein. Diese erfasst das Bild des Besuchers und leitet es an einem Bildschirm im Hausinneren weiter. Diese Systeme sind auch oft mit einer Gegensprechanlage ausgestattet. Die Kameras gibt es auch in unauffälligen Varianten. So sehen manche Modelle aus wie ein herkömmlicher Türspion. Sperrbügel und Türketten können auch die Aufgaben eines Türspions übernehmen. Allerdings muss die bei diesen Vorrichtungen Tür geöffnet werden, um seinen Gegenüber zu erkennen. Einziger Vorteil, bei stabilen Ketten oder Bügeln kann nicht gewaltsam in die Wohnung eingedrungen werden. Richtige Türspione sind allerdings sicherer, da die Tür erst gar nicht geöffnet werden muss.
Beispiele Türspion













