Tapetentrends 2012: Ein neuer Look für die Wände
Der Frühling ist nicht nur in der Natur die Zeit des Wandels, sondern macht auch in den eigenen vier Wänden buchstäblich Lust auf einen ...weiterlesen
Einrichtungsideen
Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seinen Boden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken. (Hermann Hesse)
Ideen rund um Tapeten
Niemand möchte in einem grauen und tristen Raum wohnen, essen oder schlafen. Deswegen existiert seit Jahrhunderten die Kunst der Wandverzierung. Dabei muss es nicht immer Stuck und Gold sein. Seit dem die Tapeten unsere Wohnungen und Häuser erobert haben, ist die Wandverzierung einfach und kostengünstig geworden. Heute gibt es Tapeten für jeden Geschmack und für die unterschiedlichsten Situationen. Sie bestehen aus Zellulose, Glasgewebe, Kunststoff, selten aus Leder und Leinwand. In abgetrennten Bahnen und mit einem entsprechenden Leim werden die kleinen Kunstwerke auf die Wand aufgeklebt. Das kann flächendeckend oder auch nur punktuell sein, Hauptsache der Wohnende fühlt sich wohl.
Bei der Wahl der richtigen Tapete, stehen dem potenziellen Käufer verschiedene Möglichkeiten offen. Soll die Wandverkleidung lediglich eine schöne Basis für spätere Anstriche darstellen, bietet sich eine Raufasertapete an. Dieses Modell zeichnet sich durch ihre ungleichmäßige und raue Oberfläche aus. Bestehend aus drei Papierschichten, mit strukturbildenden Holzfasern weißt die Raufasertapete einen hohen Grad an Robustheit auf. Sie ist leicht zu verarbeiten und verursacht nur sehr geringe Renovierungskosten. Die Tapete kann, nachdem sie an der Wand getrocknet ist, je nach Wunsch mit Farbe angestrichen werden. Ändert sich das Raumkonzept, kann auch die Raufaser problemlos mehrfach einen neuen Look erhalten.
Neben der Raufaser zählt auch die Papiertapete, meist in Form einer bedruckten Mustertapete, zu den am häufigsten genutzten Wandverkleidungen. Diese gibt es mit vielfältigen Motiven, Formen und Bildern. Egal ob dezent, knallig oder ausgeflippt, in der Welt der Mustertapeten ist für jeden etwas dabei. Beim Kauf ist es jedoch wichtig auf das Muster zu achten. Ist es groß, fällt beim Tapezieren mehr Verschnitt an. Dementsprechend ist es sinnvoll mehr Tapete als eigentlich benötigt zu kaufen. Diese Tapeten anzubringen dauert sicher etwas länger, als es bei der Raufaser der Fall ist. Daher bietet es sich an, auch etwas mehr Zeit einzuplanen. Darüber hinaus ist es wichtig zu beachten, dass sich die Tapete durch das einweichen mit Leim etwas verziehen kann. Besonders bei Mustern muss dieser Effekt im Auge behalten werden. Eine weitere Möglichkeit ist die Vliestapete. Diese gibt es ebenfalls in unterschiedlichen Mustern und Farben. Besondere Modelle zeichnen sich durch ansatzfreie Strukturen und Prägungen aus. Einige Hersteller bieten sogar die Option, sich eine eigene Vliestapete zu erstellen. Diese Tapetenart kann ohne vorheriges Einweichen verklebt werden. Diese Eigenschaft verdankt die Vliestapete ihren Trägermaterial, das aus feuchtigkeitsbeständigen, maßstabilen Vliesfasern besteht.
Eine neue Gattung unter den Wandverkleidungsarten ist die Fototapete. Die Bahnen werden mit einem Bild beschichtet und aneinander geklebt. Sind alle Elemente an der Wand, haben sich die Bahnen zu einem Fotomotiv zusammengefügt. Bei der Wahl des Bildes gibt es kaum Grenzen. Je nach Anbieter können eigene Fotos, wie Familienporträts oder Urlaubserinnerungen, genauso wie beliebte Postkartenmotive auf die Tapete bedruckt werden. Eine sehr schöne Möglichkeit, denn wer kann schon behaupten die Skyline von New York im Wohnzimmer zu haben. Ganz andere Eigenschaften besitzt da die Flüssigtapete. Ähnlich wie ein Brotaufstrich wird dieses Material auf die Wände gestrichen. Dabei sind es keine Bahnen sondern eine Trockenmasse die mit Wasser vermengt wird. Durch die Beimischung von Baumwolle und anderen Textilien entsteht eine angenehme, raue Oberfläche.

















