Tapetenzubehör

Pinsel und Farbroller

Wand und Decke: Renovieren leicht gemacht

Tapeten, Wandfarben und Wandtattoos sind heute nicht mehr aus der Inneneinrichtung wegzudenken. So erzeugen verschiedene Farben eine tolle ...weiterlesen

Frei ist, wem die Wände fliehen. (Andreas Tenzer)

 

Tipps für das richtige Tapetenzubehör

 
Fachmärkte für Handwerk und Einrichtung besitzen große und umfangreiche Abteilungen zum Thema Tapete. Egal ob dezente Raufaser, moderne Motivtapete oder ausgefallene Modelle im Stil der 70er Jahre, es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Schnell sind ein paar Exemplare ins Auge gefallen und befinden sich in der Vorstellung schon an der Wand des Wohnzimmers. Dank der großen Auswahl an Tapeten, ist auch der Preis meist kein Problem. Es gibt schöne Modelle in jeder Preisklasse. Vor dem Kauf muss nur noch die nötige Menge ausgerechnet werden und dann kann es auch schon losgehen. Aber spätestens zu Hause fällt auf, das etwas fehlt. Das Tapetenzubehör. Leim, Pinseln, Messer und andere Utensilien werden für eine ordentliche und fachgerechte Anbringung benötigt.

Das Verfahren um die gewünschte Tapete an der Wand zu befestigen ist an sich sehr einfach. Die Tapete muss in entsprechenden Bahnen geschnitten und in der Regel etwas in Leim eingeweicht werden. Dafür einfach die Bahnen mit dem Klebstoff bestreichen und einzelne vorsichtig zusammenklappen. Nach kurzer Zeit ist die Tapete dann einsatzbereit. Mit etwas Leim auf der Wand, je nach Tapetenmodell, werden die Bahnen dann an den Raumteiler geklebt. Damit das Anbringen aber wirklich leicht und problemlos von der Hand geht, wird das entsprechende Zubehör benötigt. Tapezierwerkzeuge speilen dabei eine Rolle. So gibt es Andrückspachtel, Moosgummiwalzen, Tapezierbürsten und -Wischer. Diese Gegenstände erleichtern das Anbringen. Luftbläschen und Knicke können so leicht ausgebessert und weggewischt werden. Auch die Übergänge der Tapete werden mit einem Nahtroller glatt. Damit die Tapete natürlich erstmal an die Wand kann, muss sie zurecht geschnitten werden. Dafür gibt es Cuttermesser, Scheren, Beschneidelineal und Tapeten-und Teppichschneidemesser. Letztendlich können alle diese Gegenstände ihre Aufgaben gut erledigen. Hier kommt es bei der Wahl des Werkzeugs auf die persönlichen Vorlieben an. Um die erste Tapetenbahn optimal an zusetzten, kann die passende Stelle vorher mit einem Senklot markiert werden.

Das Angebot an Tapetenkleistern ist ebenfalls vielfältig. Bei der Auswahl kommt es auf die jeweiligen Eigenschaften der Tapete und des Untergrundes an. Trockene und alte Wände benötigen meist einen anderen Klebstoff als Neuputzflächen. Welcher Leim die passenden Merkmale besitzt, kann der Verpackung entnommen werden. Tapetenkleister gibt es in unterschiedlichen Formen zu kaufen. So bieten Fachmärkte bereits angemischten Leim an oder Fertigpulver, das selbst mit Wasser vermengt werden muss. Wer zum ersten mal tapeziert oder sich unsicher ist, kann hier beruhigt zur Fertigmischung greifen. Der Leimwird dann mittels einer Deckenbürste auf die Tapete angebracht. Diese Bürsten können viel Kleister aufnehmen und geben ihm beim Verstreichen einfach an die Tapete ab. Es ist wichtig, dass die Borsten nicht zu scharfkantik oder rau sind, damit die Tapete nicht beschädigt wird. Die Deckenbürsten gibt es unterschiedlichen Größen und Formen. Hier gilt es auszuprobieren, welches Modell persönlich am besten passt. Die Deckenbürsten werden auch zur Grundierung und zum Wässern gebraucht.

Gefällt die alte Wandverkleidung nicht mehr, muss sie entfernt werden. Hier kommt der Tapeten Tiger oder eine Stachelwalze zum Einsatz. Diese Utensilien perforieren große Oberflächen in kurzer Zeit. Es entstehen huderte von kleinen Löchern, die wie ein Kanalsystem funktionieren. Bei diesen Strukturen kann der Tapetenablöser oder Wasserdampf optimal wirken.

 

Bilder Tapetenzubehör