Wandfarben

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Wandfarben: Ideen und Tipps

Genauso wie die Welt nicht nur schwarz und weiß ist, sollte auch die Wohnung nicht nur aus hellen und schattigen Flächen bestehen. Um sich den Sommer, einen Sonnenstrahl oder eine frische Brise in die eigenen Vier Wände zu holen, sind keine großen Anstrengungen von Nöten. Mit einer guten Idee und der passenden Wandfarbe verwandelt sich jede Wand in ein kleines Meisterwerk. Je nach Wunsch und Erfahrung kann der entsprechende Farbton selbst zusammengemischt oder als fertiges Produkt gekauft werden.

Bewaffnet mit Folie, Pinsel, Farbrolle und Klebeband kann es dann schon los gehen. Im jeweiligen Zimmer ist natürlich zu erst ratsam, alle Möbel zur Seite zu schieben. Boden und Einrichtungsgegenstände werden mit einer Folie bedeckt. Dies schützt vor Verunreinigungen durch Farbspritzer. Dann müssen Türrahmen, Fenster, Ecken, Kanten, Fußbodenleiste, Steckdosen und Lichtschalter angeklebt werden. Sollen auf der Wandfläche Muster und Formen entstehen, ist es einfacher auch diese vorher mit Klebeband zu umranden. Schmierflecken und ungerade Linien können einfach verhindert werden. Beim Abkleben eine Wasserwaage benutzten und die Ränder des Klebebands mit weißer Farbe überstreichen. So schließen sich eventuelle Poren und der neue Anstrich verläuft nicht.

Wandfarben gibt es in allen erdenklichen Tönen. Einfach und schlichte Zusammenstellungen bieten Hersteller genauso an wie außergewöhnliche und ausgeflippte Mischungen. Speziellen Wandfarben sind besondere Elemente, wie Glitzerpartikel, beigemischt. Diese lassen einen schönen Effekt entstehen. Darüber hinaus gibt es Farben für den Innen- wie auch Außenbereich. Viele Hersteller haben auch abwaschbare Farben im Angebot. Wird die Wand also einmal dreckig, können die Verschmutzungen vorsichtig mit einem feuchten Tuch entfernt werden.

Bei der Auswahl der Wandfarbe spielen verschiedene Gesichtspunkte eine Rolle. Ein unterschätzter Effekt ist die Psychologie der Farbe, also welche Wirkung sie auf den Menschen besitzt. Rot etwa ist nicht nur eine Signal- und Gefahrenfarbe. Richtig eingesetzt, verleiht sie dem Raum eine positive Energie. Darüber hinaus schreibt man ihr eine appetitanregende Wirkung zu. Aber Vorsicht, mit roten Tönen sollte sehr sparsam umgegangen werden. Nicht immer muss es gleich eine ganze Wand sein. In kleineres Räumen bieten sich rote Accessoires, wie Kissen, Bilder oder Blumen an. Mutige probieren sich mit roten Möbel aus. Für gute Laune und lächelnde Gesichter sorgt Gelb. Die helle Farbe bringt die Sonne in die Wohnung und soll darüber hinaus sogar das Denken fördern. Ein optimaler Einsatzort wäre da also das Arbeits- oder Kinderzimmer.

Werden Rot und Gelb vermischt, entsteht eine neue Farbe – Orange. Dieser Ton besitzt eine freundliche und aktivierende Wirkung. Vor allem kleine und kühle Räume erlangen durch diesen Anstrich Wärme und optische Größe. Natürlich und erfrischend, das sind die Stärken der Farbe Grün. Zwar liegt dieser Ton im Spektrum von Gelb und Blau, aber er besitzt einen ganz eigenen Charakter. Dieser Ton wirkt vor allem beruhigend. Die Farbe Grün eignet sich besonders für Kinder-, Schlaf- oder Wohnzimmer.

Bei der Farbe Blau denken viele Menschen sofort an Winter, Schnee und Frost. Dabei muss dieser Ton nicht kalt sein, nein er kann kuschelig wirken und für eine innere Ausgeglichenheit sorgen. Dank seiner beruhigenden Wirkung wird die Farbe Blau sehr gerne in Schlafzimmern eingesetzt. Zwar besitzt jede Farbe ihre ganz eigene Ausstrahlung, das bedeutet aber nicht das sie auch nur einzeln verwendet werden darf. Die Töne können kombiniert werden, um ihre verschiedenen Wirkungen in einen Raum nutzen zu können. So ist ein Mix aus grünen und gelben Tönen vor allem bei der Gestaltung von Kinderzimmern sehr beliebt, während orange- und rote Töne in vielen Wohnzimmer ihren festen Platz gefunden haben.

 

Beispiele für Wandfarben