Wandlack

Schlafzimmer mit Farbakzenten

Einfach mal die Seele baumeln lassen – Gestaltungstipps fürs Schlafzimmer

Das Schlafzimmer: ein Ort der Entspannung, der Ruhe und der ideale Platz, um wieder neue Energie zu tanken. Kisten, Unordnung und der ...weiterlesen

Bunt ist meine Lieblingsfarbe. (Walter Gropius)

 

Tipps für den passenden Wandlack

 

Es gibt ihn in kleinen Dosen oder größeren Behältern – der Lack. Im Laufe des Lebens wird sicher jeder einmal mit dieser Beschichtung in Berührung kommen. Egal ob Im Außenbereich oder im Haus, Lacke können überall zur Anwendung kommen. Sie verwandeln einfach Holzmöbel in wahre Unikate oder schützen den Gartenzaun vor Regen und anderen Witterungseinflüssen. Lacke können also viele Aufgaben bewältigen, schließlich gibt es nicht umsonst ein breites und vielseitiges Angebot an ihnen. Das flüssige oder auch pulverförmige Beschichtungsmittel besteht in der Regel aus Bindemitteln, Pigmente, Lösemittel, Füllstoffen und Additiven. Wird er auf Gegenstände aufgetragen, bildet sich nach dem Trocknen ein durchgehend fester Film.

Lacke haben vor allem drei Hauptaufgaben. Sie besitzen eine schützende, optische und funktionale Wirkung. Je nach Situation und Material kann so ein anderer Lack zum Einsatz kommen. Dabei erfüllen die einzelnen Bestandteile verschiedene Aufgaben. Das Lösemittel hält Pigmente und Bindemittel flüssig. Dieses Element muss nach der Verarbeitung verdampfen, damit die Farbe fest wird. Das Bindemittel dagegen vernetzt bzw. verklebt den jeweiligen Untergrund mit dem Pigment. Dieser Bestandteil ist in der Regel farblos. Die gewünschte Farbe erhält der Lack durch die Beimischung der jeweiligen Pigmente. Zusätzlich haben viele Lacke noch Hilfsmittel, die etwa der Konservierung, Filmbildung oder Elastizität dienen.

Auf dem Markt gibt es verschiedene Lack-Arten. Wasserlacke sind besonders für Holz und Metall geeignet. Acryllacke sind sehr witterungsbeständig und kommen daher verstärkt im Außenbereich zum Einsatz. Mit diesen Mittel werden Gartenzäune, Holzvertäfelungen den Hauswand und andere Konstruktionen aus Holz und Metall, wie ein Unterstand für das Auto, beschichtet. Je nach Lack muss dies regelmäßig wiederholt werden, damit die Beschichtung ihre ganze Wirkung entfalten kann. In Kinderzimmern oder bei Gegenständen für Haustiere ist es vor allem sinnvoll spezielle umweltfreundliche Lacke verwendet werden. Kurioser Weise sind gerade aber in Bio-, Öko- und Naturharzen die Konzentration der giftigen Lösungsmittelanteile am größten. Wasserlössliche Lacke, die mit dem „Blauen Engel“ gekennzeichnet sind, schließen die Verwendung von Gefahrenstoffen weitgehendst aus. Auch lösemittelfreie Pulverlacke oder Aufschlemmungen von Lackpartikeln in Wasser sind umweltfreundlich. Bei diesen Beschichtungen ist es hilfreich, sich beim Kauf beraten zu lassen.

Sollen Holzmöbel Lackiert werden, ist es ratsam sie vorher mit Schmirgelpapier aufzurauen. Die Oberfläche ist somit strukturierter und kann die neue Beschichtung viel besser aufnehmen. Während der Lackierung ist es angenehm, wenn viel frische Luft in den Raum gelangt. Ist die Arbeit beendet, aber die Lackdose noch nicht leer, muss diese wieder sorgfältig verschlossen werden. Laut Experten bildet sich keine Haut auf dem Lack, wenn die Dose verkehrt herum gelagert wird. Muss die Arbeit unterbrochen werden, hilft es die Pinsel in Alu- oder Plastikfolie einzuwickeln. So bleibt die Farbe flüssig. Nach beenden der Arbeit müssen jedoch auch die Pinsel gereinigt werden.

Die Erfindung der Lacktechnik wird den Chinesen zugeschrieben. Sie verwendeten schon vor 7500 Jahren die Rinde des Lackbaumes als Bindemittel. Mit Beginn der Industrialisierung entwickelte sich der Lack weiter. Neben dem dekorativen Effekt, übernahm er nun auch eine schützende Aufgabe. Neue Erfindungen machten das müßsame Lackieren mit dem Pinsel überflüssig. Durch Gießen, Walzen und Tauchen konnten Gegenstände sehr gleichmäßig und schnell beschichtet werden.

 

Bilder Wandlack