Pult

Das Pult ist das Herzstück eines jeden Arbeitszimmers. Es muss den Anforderungen in vollstem Umfang entsprechen, um die Arbeit effizient und angenehm zu gestalten. Was also sollte man alles bedenken, wenn man sein Pult für das Heimarbeitszimmer auswählt?

Manche Berufe wie der des Übersetzers erfordern den Einsatz von Nachschlagewerken bei gleichzeitiger Arbeit am Computer. Wer einen solchen Beruf ausübt, benötigt vor allem eins: Platz! Der Computer oder Laptop muss ergonomisch ideal seinen Platz finden, da die meisten Heimarbeiter in solchen Tätigkeitsfeldern den Großteil ihrer Zeit am Computer verbringen. Daneben muss ausreichend Platz für die aufgeschlagenen Nachschlagewerke sein. Beides – Computer und Nachschlagewerk – muss einfach zu erreichen sein, ohne dafür aufstehen zu müssen. Hierfür empfiehlt sich ein Eckschreibtisch, oder noch besser, eine Kombination aus zwei Schreibtischen, die zu einer Ecke zusammengestellt werden. Wenn dann noch ein Drehstuhl vorhanden ist, steht der einfachen Arbeit nichts mehr im Weg.

Für Leute, die viel am Computer arbeiten, gibt es darüber hinaus Arbeitspulte mit zwei Ebenen. Der Monitor kann auf der erhöhten Ebene untergerbacht werden, während die Tastatur angenehm auf der normalen Ebene liegt. Auf diese Weise wird der Nacken geschont, da man nicht mit leicht nach unten geneigtem Kopf vor dem Computer sitzt.

Arbeitspulte, die hoher Belastung, z. B. durch schwere Nachschlagewerke oder anderen schweren Gegenständen, standhalten müssen, sollten eine Massivholzplatte oder eine Glasplatte haben. Ausreichende Ablageflächen für Kleinkram wie Notizzettel, Stifte, Locher und Tacker dürfen nicht fehlen. Wer seinen Kleinkram gerne übersichtlich verstaut haben möchte, sollte sich nach Pulten mit Schubladen unterhalb der Tischplatte umsehen.

Alles andere wie Farben und Modelle (altmodisch oder eher modern, schlicht, pompös) hängen ganz vom Geschmack des Heimarbeiters ab.