Special: Babyzimmer gestalten
Geschrei, schmutzige Windeln und schlaflose Nächte – mit dem Erwarten eines Kindes beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Neben zahlreichen ...weiterlesen
Es kommt darauf an, die Kinder zu verstehen und sie erkennend lieben zu lernen. (Hermann Hesse)
Ideen und Tipps fürs Babyzimmer
Wer nach freudiger Erwartung auf den kleinen Nachwuchs kurzerhand das Schlafzimmer zum Babyzimmer umfunktioniert, kommt trotz aller Liebe zum neuen Familienmitglied schnell an seine Grenzen. Schlaflose Nächte hat man zwar so oder so, wenigstens ist der Weg zur Wiege dann kürzer, aber die Bedürfnisse des kleinen Geschöpfes brauchen viel mehr als ein Kinderbettchen. Richtig entfaltet werden können sie am besten in einem eigenen Raum, schließlich brauchen Spielsachen, Wickelkommode und Laufstall viel Platz.
Ein Raum gleich nebenan ist am ehesten geeignet, damit Mama und Papa auch beim technischen Versagen des Babyphones zur Hilfe eilen. Aber leise muss es sein, denn wenn der kleine Wonneproppen doch einmal tief und fest schläft, darf nichts und niemand, also kein Straßenlärm und kein Partymeute, seinen für das Wachstum so wichtigen Schönheitsschlaf stören. Apropos Wachstum, nur weil die Neugeborenen vergleichsweise klein sind, heißt das nicht, dass sie nur wenig Raum brauchen. Denn fangen sie erstmal an zu krabbeln und laufen, wird der Platzmangel in kleinen Kämmerchen schnell offensichtlich. Also von Anfang an ein größeres Zimmer einplanen, sonst muss man schneller als man dachte, die komplette Wohnung umräumen und Zimmer tauschen.
Zur Grundausstattung eines Baby-Paradieses gehören ganz klar ein Bettchen und eine Wickelkommode. Ersteres braucht unbedingt eine bequeme Matratze, denn auch der zarte Baby-Rücken möchte bequem und gesund liegen. Ausgestattet mit einem Himmel oder einer Spieluhr geht es ab ins Land der Träume. Anfänglich reicht eine Wiege, doch wenn der Nachwuchs größer und damit aktiver wird, ist ein Schutzgitter unumgänglich. Schließlich soll er nachts schlafen und nicht auf eigene Entdeckungstouren gehen. Außerdem wächst die Gefahr beim Drehen und Wenden versehentlich aus dem Bett zu fallen. Die richtige Wickelkommode erfüllt gleich mehrere Aufgaben: auf dem Wickeltisch ist ausreichend Platz für Windeln, Puder usw. und viele Fächer bieten genügend Stauraum für den Strampler und anderes Equipment. Perfekt wird die „Arbeitsecke“ mit einem zusätzlichen Ablageboard auf dem die wichtigsten Utensilien griffbereit stehen und einer Wärmelampe. Dann verkühlt sich das Baby beim Kleidungswechsel nicht den niedlichen Popser. Immer größerer Beliebtheit erfreuen sich der speziell für diesen Zweck konstruierte Still-Sessel. Hier kann sich Mama ungestört vom Trubel im Rest des Hauses voll und ganz dem neuen Familienmitglied widmen.
Baby-Möbel sollten staatlich geprüft sein. Eventuell enthaltende Schadstoffe stellen eine enorme Gefahr dar. Außerdem ist bei billigen, schlecht produzierten Stücken die Gefahr groß, dass sich das Neugeborene an scharfen Ecken und Kanten verletzt. Experten raten generell zu hochwertigen Holzmöbeln. Kunststoffmöbel werden überwiegend billig in Asien hergestellt und können leicht kaputt gehen und splittern. Auch wenn das nicht bei jedem Produkt der Fall ist, solche Importe werden nur unregelmäßig überprüft. Doch gerade im Babyzimmer muss gelten: Sicherheit hat oberste Priorität! Sparsamkeit sollte bei der Einrichtung daher keine Rolle spielen.
Licht und Farben beeinflussen die Entwicklung des Wonneproppens positiv. Ähnlich wie im Kinderzimmer sollten genügend Fenster den Raum ausreichend mit Tageslicht versorgen. Bei der Farbwahl sind dem eigenen Geschmack keine Grenzen gesetzt – das Baby ist leider noch zu klein um mitzureden. Tapeten mit oder ohne Bordüren, alles ist möglich. Aber natürlich sieht es schöner aus, wenn Möbel und Wandfarbe aufeinander abgestimmt sind. Auch zu dunkel oder zu grell darf es nicht sein. Zudem muss es nicht immer je nach Geschlecht hellblau oder rosa sein, im Gegenteil, die Farbpalette im Baumarkt hat soviel mehr zu bieten!
Vorsicht! Vor dem Einrichten, dass komplette Zimmer nach herausstehende Nägeln und gefährlichen Kabeln und Drähten untersuchen. Kleine Kinder können noch nicht zwischen gefährlichen und ungefährlichen Dingen unterscheiden, außerdem nehmen sie gerne alles in den Mund.
Babyzimmer & Möbel Bilder
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- Babyzimmer mit weißen Möbeln und rosa Dekoration
- Babyzimmer mit Wickelkommode
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