In jedem Kind liegt eine wunderbare Tiefe. Robert Schumann
Kommt ein Baby in die Krabbelphase, begibt es sich stetig auf neue Entdeckungsreisen durch die Wohnung und den Garten. Nichts ist mehr vor dem kleinen Sonnenschein sicher. So werden Blumen und Erde gekostet, an der Tischdecke gezogen und Schranktüren geöffnet. Dabei lauern allerlei Gefahren durch Steckdosen, Putzmittel, den heißen Backofen und Gegenstände auf dem Couchtisch. Viele Eltern wünschen sich in dieser Zeit einen geschützten Raum, in dem sich ihr Kind ohne Risiko austoben und die Welt erforschen kann. Diesen Platz bieten Laufgitter bzw. Laufställe.
Die Auswahl eines geeigneten Laufgitters
Ein Laufgitter ist ein meist rechteckiges Möbelstück aus Holz oder Kunststoff, das oben offen und an den Seiten vergittert ist. Darüber hinaus gibt es auch Laufgitter, die sich an den jeweiligen Raum anpassen lassen. Welches Gitter das richtige ist, ist zumeist von der Größe des Zimmers bzw. der Wohnung abhängig. Bei wenig Platz bietet sich ein klappbarer Laufstall an. Wird dieser nicht gebraucht, lässt er sich leicht und schnell zusammenlegen und verstauen.
Alle Arten von Laufställen erfüllen den Zweck, dem Kind die Möglichkeit zu bieten, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Auch wird es auf spielerische Art und Weise dazu ermutigt, sich selbstständig hochzuziehen und festzuhalten, aufrecht zu stehen und die ersten Laufversuche auszuprobieren. Dies fördert die eigene Kreativität und vor allem das Selbstvertrauen. Ein Herausklettern aus dem Laufstall wird aufgrund der Strebenhöhe zuverlässig vermieden.
Der Laufstall – ein Ort für Entdeckungen
Bei vielen Modellen lassen sich die Holzstäbe entfernen, um sogenannte Schlupfgitter zu schaffen. So kann das Kind unter Beaufsichtigung der Eltern selbstständig in hinein- und hinausklettern. Dabei sollte das Kleine jedoch nicht für eine unangemessen lange Zeit im Laufgitter abgestellt oder gar eingesperrt werden. Dieses dient lediglich als Ort für Entdeckungen des Kindes und praktische Hilfestellung für die Eltern gedacht, wenn diese einen kurzen Moment ihre Aufmerksamkeit, beim Kochen oder Putzen, nicht uneingeschränkt dem Kind in vollem Umfang widmen können. Blickkontakt sollte jedoch möglichst immer vorhanden sein.
Die Qualität muss im Vordergrund stehen
Ein Laufgitter kann etwa bin zum 18. Lebensmonat des Kindes verwendet werden und gilt somit als langfristige Investition. Da es bei der Anschaffung um die Sicherheit des Kindes geht, sollte die Qualität des Produkts im Vordergrund stehen. Runde Kanten, kippsichere Robustheit und eine umweltgerechte Lackierung sind die wichtigsten Merkmale, auf welche beim Kauf zu achten ist. Schutzkappen aus Kunststoff an den Verbindungselementen der Gitterseiten sowie bei den Verschraubungen gehören bei hochwertigen, den europäischen Sicherheitsstandards entsprechenden, Laufställen zur Grundausstattung. Auch auf Zeichen von TÜV und GS Siegel sollte geachtet werden.
In Gedanken an die Gestaltung, ist ein farbenfrohes Produkt mit sanften Motiven die beste Entscheidung, da hier die Fantasie des Kindes zusätzlich anregt wird und immer wieder neue Entdeckungen ermöglicht werden, sodass nie Langeweile aufkommt.
Natürlich kann das Leben mit einem Kind auch gänzlich ohne Laufgitter funktionieren. Die Eltern sollten sich jedoch genau der Gefahren bewusst sein, welche lauern, wenn sich der kleine Entdecker auf die Socken macht. Besonders die Küche und das Bad müssen kindersicher gestaltet werden.












