Sind die Anschaffung von Bettchen und Wickelkommode für das Babyzimmer häufig die ersten Gedanken bezüglich der Einrichtung und schnell gekauft, gerät die Besorgung eines passenden Windelmülleimers oftmals in den Hintergrund. Dabei sollte auch dieser Kauf bei werdenden Eltern eine hohe Priorität haben, um sich und dem Neugeborenen eine hygienische Atmosphäre im Zimmer des Kindes zu schaffen. Schließlich muss man bedenken, dass ein Baby sechs bis acht Windeln am Tag benötigt, die, möglichst geruchsfrei, entsorgt werden müssen.
Doch Mülleimer ist nicht gleich Mülleimer, wenn es um das Problem der Windelentsorgung geht. Zum einen gibt es einfache Eimer mit Deckel, ähnlich normalen Mülleimern. Jedoch sind diese nur begrenzt empfehlenswert, da der Geruch oftmals nicht in der Tonne gehalten wird. Vermeiden kann man dies mit einem dicht abschließenden Deckel. Doch auch dann ist zu beachten, dass Kinder, die anfangen zu krabbeln, gerne den Eimer öffnen und dann die Windeln eventuell durch die ganze Wohnung tragen oder sich mit dem Windelinhalt näher beschäftigen. Dies ist sowohl unhygienisch für Eltern und Kind als auch unangenehm für die Erwachsenen.
Eher zu empfehlen sind daher Mülleimer, in die man spezielle Müllsäcke hinein packt. Wenn man eine Windel hinein wirft, den Deckel zu macht und ihn dreht, werden die Windeln in den Müllsack eingedreht und somit luftdicht verschlossen. Das hat den Vorteil, dass die Geruchsbelästigung erheblich abnimmt. Darüber hinaus hat das Kleine so nicht die Möglichkeit, den Inhalt aus dem Eimer zu entfernen.
Sollten sich Eltern dazu entschließen, mit Stoff- statt mit Einwegwindeln zu wickeln, wachsen die Probleme bezüglich des Geruchs weiter. Ein Tipp hierbei ist, die verschmutzten Windeln zeitnah in Wasser einzuweichen. Dies hat den Vorteil, dass der Geruch sich nicht ausbreiten kann und die Stoffwindel bereits vor gewaschen wird. So lässt sie sich später besser und vor allem rückstandslos waschen. Wichtig ist es, die Windeln tatsächlich täglich zu waschen, auch wenn dies von Seiten der Wasser- und Stromkosten nicht rentabel ist, da ein Kind nur selten eine Waschmaschine am Tag mit Windeln füllt. In diesem Fall sollten die Eltern über die Nutzung eines kostenpflichtigen Windelservice nachdenken, welcher in den meisten Städten günstig angeboten wird.
Ein Windeleimer sollte leicht zu reinigen sein, denn das ist wichtig für die Hygiene. Dabei sollten ihn die Eltern nicht nur mit Wasser ausspülen, sondern auch regelmäßig mit Desinfektionsmittel reinigen. In Sachen Design und Größe ist die Auswahl an passenden Eimern groß, sodass ein passendes Produkt für jedes Babyzimmer leicht zu finden ist. Informationen zu den verschiedenen Modellen finden werdende Eltern im Internet und auf Nachfrage in Babyfachgeschäften.








