Dusche

moderne Dusche

moderne Dusche

Wer morgens schneller wach werden möchte, kann sich etwas kaltes Wasser ins Gesicht spritzen, wird sich allerdings spätestens 2 Minuten später wieder genau so müde fühlen wie zuvor. Wer dagegen wirklich frisch in den Tag starten möchte, kann einfach morgens unter die Dusche springen und den Alltag mit einem erfrischten Gefühl meistern. Duschen sind aufgrund ihrer platzsparenden Größe zwar besonders in kleineren Bädern beliebt, allerdings beweisen die modern Duschen, dass sie mittlerweile viel mehr sind, als ein schlechter Badewannenersatz.

Das System des Duschens ist schon seit Anbeginn der Zeit verbreitet und so reinigte man sich auch früher schon, indem man sich Wasser über Kopf und Körper laufen ließ (Wasserfälle wurden als natürliche Duschen genutzt). Auch die alten Ägypter sollen sich mit Wasserkannen übergossen haben, um sich zu waschen. Doch trotz dieser frühen Erkenntnis, sollte es bis zum Ende des 18. Jahrhunderts dauern, bis man erkannte, wie praktisch Duschen wirklich sein konnten. Grund hierfür war allerdings auch, dass man Wasser nicht mit Hygiene verband, sondern als Überträger vieler Krankheiten sah. Die ersten Duschen wurden von französischen Streitkräften eingeführt, die erkannten, dass sich mit ihnen viele Menschen in kurzer Zeit waschen konnten. Später wurden sie auch in Gefängnissen, Kasernen und öffentlichen Badeanstalten eingebaut. Im heimischen Badezimmer konnte sie sich allerdings erst im 20. Jahrhundert durchsetzen. Dies lag vor allem daran, dass es nicht immer möglich war, sie mit warmen Wasser zu versorgen.

Heutzutage sind Duschen aus den meisten Badezimmern gar nicht mehr wegzudenken und werden von vielen Menschen einer Badewanne vorgezogen. Allerdings gibt es auch die Möglichkeit Dusche und Badewanne zu kombinieren und in vielen Bädern ist die Dusche in der Badewanne integriert. Traditionelle Modelle besitzen allerdings häufig eine Duschwanne. In modernen Bädern ist es inzwischen sogar möglich, dass sie ebenerdig verbaut werden. Hierbei ist es wichtig, dass Wände und Boden wasserdicht verbaut wurden. Zudem sollte der Boden zum Abfluss hin leicht geneigt sein, so dass das Wasser nicht stehen kann. Solche Duschen bieten sich auch besonders für Menschen an, die Behinderungen haben oder im Rollstuhl sitzen.

Doch auch wer sich bei der täglichen Körperhygiene entspannen will, braucht nicht mehr auf eine Badewanne bestehen. Außerdem ist der Energieverbrauch beim Baden fast drei mal so hoch wie beim Duschen – für Sparfüchse sicherlich ein ausschlaggebender Punkt. Zudem bieten die heutigen Designs und Funktionen der modernen Duschen hohe Vielseitigkeit und garantieren Entspannung und Wohlbefinden – ganz ohne sich ein Schaumbad einzulassen.

Um das Duschen zu einem Luxuserlebnis zu machen, gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Besonders beliebt und nicht allzu teuer sind zum Beispiel die Regenbrausen, die nicht nur reinigen, sondern zudem, aufgrund ihres großen Durchmessers und der höheren Anzahl an Löchern, auch sehr angenehm sind. Viele Duschköpfen haben außerdem noch verschiedene Spezialfunktionen. Brausen mit Massagestrahl tun nach einem anstrengendem Arbeitstag besonders gut. Wer es außergewöhnlicher mag, kann sich einen Duschkopf mit integriertem LED-Licht besorgen, dass das Wasser eine bestimmte Farbe einfärbt und besondere Stimmung aufkommen lässt. Duschköpfe mit Wassersparfunktion sind ebenfalls überall erhältlich. Sie haben zwar keinen optischen Nutzen, dafür sparen sie effektiv Wasser und so kann man auch der nächsten Rechnung entspannter entgegensehen.