Waschmaschine

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Kleidung wird schnell dreckig. Auch wenn wir nicht mehr in die Grundschule gehen und nicht jeden Tag im Sandkasten spielen und immer mit verdreckten Jeans nach Hause kommen, bleibt unsere Kleidung nicht ewig strahlend sauber. Äußere Einflüsse, wie Regen, Schnee oder Staub, aber auch wir selbst, verschmutzen unsere Kleidung. Damit man sich aber nicht jede Woche komplett neu einkleiden muss (obwohl das einige sicher gern tun würden), lohnt es sich, eine Waschmaschine zu kaufen. Eine Waschmaschine ist in fast jedem Haushalt zu finden und auch diesem auch gar nicht mehr wegzudenken.

Den Wunsch nach sauberer Wäsche hatten die Menschen schon immer und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass man schon im 18. Jahrhundert die erste Waschmaschine erfand. Die ersten Erfindungen ähnelten zwar eher einem Waschbrett mit Kurbel, aber schon hier wurde der Schmutz mit vielen Holzrollen erfolgreich aus der Kleidung gedrückt. Die erste vollautomatische Waschmaschine kam in Deutschland 1951 auf den Markt. Private Haushalte hatten bis dahin aber nur die Möglichkeit, die Geräte tageweisen zu leihen, da es kaum finanzierbar war, selbst eine Maschine zu kaufen. Auch wenn dies in einigen Ländern weiterhin noch üblich ist, gehört es hierzulande mittlerweile zum Standard, dass man eine Waschmaschine besitzt.

Doch die Auswahl an Geräten, die unsere Textilien reinigen, ist riesig. Viele verschiedene Funktionen werden von den verschiedensten Hersteller beworben und lassen uns, auf der Suche nach einer vernünftigen Waschmaschine, fast ratlos und verzweifelt zurück. Bevor man sich mit der technischen Seite auseinandersetzt, sollte man aber auch wissen was eine Waschmaschine überhaupt benötigt, um zu funktionieren. In der Regel sollte der Raum, in dem die Maschine stehen soll, einen Strom-, Frischwasser- und Abwasseranschluss besitzen. Zudem empfiehlt es sich, dass man eine Anti-Rutsch Matte unter die Maschine legt, so dass diese während des Schleuderns nicht verrutschen kann.

In Europa ist die Trommelwaschmaschine am weitesten verbreitet. Hierbei dreht sich die Wäschetrommel in einer horizontalen Achse. Man unterscheidet hierbei Front- und Toplader: erstere besitzen ein Bullauge, das gleichzeitig als Ladeluke dient, bei Topladern dagegen befindet sich die Ladeluke auf der Oberseite der Maschine. Frontlader brauchen eine besser verdichtete Ladeluke, können durch diese aber auch in der Küche untergebracht und unter die Arbeitsplatte gestellt werden.

Um Wasserschäden zu vermeiden, sollte man nur Waschmaschinen kaufen, die eine Aquastop-Funktion besitzen. So wird die Wasserzufuhr durch ein Sicherheitsventil sofort unterbrochen, falls der Zulaufschlauch kaputt gehen sollte. Einige Geräte verfügen zudem über einen Schwimmschalter, der die Wasserzufuhr unterbricht und eine Pumpe aktiviert, sollte im Gerät Wasser auslaufen.

Wer ein ganz besonderes Gerät möchte, dass technisch auf dem neuesten Stand ist, muss zwar tiefer in die Tasche greifen, bekommt dann aber auch außergewöhnliches geboten. So gibt es Waschmaschinen, die wissen, wie viel Wäsche sich in der Trommel befindet und das Waschmittel millilitergenau dosieren können. So wird die Wäsche zum einem mit einer optimalen Menge an Waschmitteln gewaschen und zum anderen vergeudet man nicht unnötig viel teures Waschmittel. Zudem erkennen die modernen Maschinen was sie waschen, dass heißt sie erkennen die Textilart und passen daraufhin die Wasserzufuhr, die Anzahl der Spülgänge und die Drehzahl an. All das garantiert nicht nur, dass die Kleidung immer sauber ist, sondern auch, dass sie beim Waschen geschont wird und man sich lange an seinen liebsten Stücken erfreuen kann.