Ein Esszimmer mit einem tollen Tisch, bequemen Stühlen und einer passenden Einrichtung kann natürlich auch schon so ein großes Highlight darstellen. Durch weitere kleinere Dekoartikel steigt die Wohlfühlatmosphäre noch weiter, doch vielen reicht das nicht und sie wollen noch mehr Dinge, die das Esszimmer einzigartig und aufregend machen können. Eine Möglichkeit dies zu tun, ist sicherlich, wenn man sich eine eigene Bar oder eine Theke in das Esszimmer stellt.
Normalerweise verbindet man mit einer Bar einen Klub oder eine Gaststätte. Das ist nicht mal so verkehrt, immerhin kommt der Name aus diesem Bereich. So ist „bar“ das englische Wort für den hohen Schanktisch, den man aus vielen Gaststätten kennt. Sehr häufig sind Bars nur am Abend und in der Nacht geöffnet, da hier meistens Bier und andere alkoholische Getränke, sowie Cocktails angeboten werden. Das Gegenteil davon findet man bei einer sogenannten Milchbar. Als solche werden Gastronomiebetriebe bezeichnet in denen es von jeher keine alkoholischen Getränke zu kaufen gab. Hier wurden vor allem Softdrinks und Speiseeis angeboten. Am beliebtesten war die Milchbar in den 60er in den USA, aber auch in der DDR gab es solche Einrichtungen. Heutzutage gibt es keinen „richtigen“ Milchbars mehr, da auch hier häufig Alkohol verkauft wird.
Welche Getränke man in der heimischen Bar anbietet, bleibt natürlich jedem selbst überlassen, doch das wird auch erst zu einem wichtigen Thema, wenn man sich seine Traumbar bereits ausgesucht und aufgebaut hat. Doch bevor es soweit ist, muss man sich erst einmal bewusst werden, was man sich von der eigenen Bar erwartet und wie man sie sich vorstellt. Hierbei ist nicht nur die Auswahl ziemlich groß – auch die preislichen Unterschiede sind teilweise enorm. So gibt es kleinere Exemplare schon für knappe hundert Euro, während nach oben fast keine Grenzen gesetzt sind.
Wenn die Bar das Esszimmer nicht dominieren soll, kann man zu einem Exemplar greifen, welches eher unauffällig wirkt. So gibt es Modelle mit Holzelementen aus Buche und Metallrahmen, bei denen, um Platz zu sparen, an einem Element Rollen angebracht sind. So kann man die Bar etwas verkleinern, wenn sie nicht gebraucht wird. Weiterhin gibt es auch Bars, die ganz ohne Holz auskommen und nur aus Metall und Glasoberflächen bestehen. Diese verleihen dem Zimmer ein modernen Touch und können vor allem bei minimalistisch eingerichteten Wohnungen punkten.
Doch nicht nur die passende Bar muss gefunden werden, es gilt auch passende und vor allem bequeme Stühle zu finden, die das Gesamtbild abrunden. Auch hier ist die Auswahl gewohnt groß und von hochwertigen Barhockern aus Holz, bis zu modernen Kunststoffhockern mit bequemen Polstersitzkissen ist alles dabei. Allerdings sollte man darauf achten, dass die Stile der Bar und der Stühle nicht zu sehr voneinander abweichen, da es sonst schnell zusammengewürfelt aussehen kann.
Hat man alles zusammen, braucht man nur noch ein paar Kleinigkeiten und der Trinkspaß mit den Freunden und Verwandten könnte losgehen. Ein Hingucker und sehr praktisch können Getränkeportionierer sein, die man an der Wand anbringen kann. So kann man die verschiedensten Getränke bequem mixen und die unterschiedlichen Flaschen auch noch gebührend in Szene setzen.









