Beistelltisch

Beistelltisch im Gästezimmer

Beistelltisch im Gästezimmer

Klein, handlich und nützlich – all das sind Attribute, die uns in den Sinn kommen, wenn wir an einen Beistelltisch denken. Er ist vielseitig einsetzbar und durch die heutige Vielfalt was Designs und Farben betrifft, kann er in jedem Zimmer zu einem Highlight werden. Da er nicht besonders groß ist, kann er auch in einem komplett anderen Stil sein, als der Rest der Einrichtung. Ein solcher Kontrast macht das Mobiliar erst richtig interessant und kann den eigenen Geschmack unterstreichen. Mit einem kleinen und extravaganten Möbelstück kann man auch mal etwas Neues ausprobieren, ohne gleich riesige Schränke zu verschieben – eine Aktion, die man allein ja fast gar nicht auf die Beine stellen kann. Besonders praktisch ist er nicht nur im Wohnzimmer, wo man den Kaffee, die Fernbedienung oder ein spannendes Buch ablegen kann, sondern auch als Ablagemöglichkeiten für übernachtende Freunde oder Verwandte im Gästezimmer.

Der kleine Tisch erschien zum ersten Mal im 17. Jahrhundert in Frankreich und wurde dort „Guéridon“ genannt. Zu Anfang besaß er meist eine runde Ablagefläche – heute findet man ihn aber in allen erdenklichen Farben und Formen. Die Standbeine dieses Beistelltisches waren oft nach Vorbild antiker griechischer und ägyptischer Personen gestaltet und somit wirkte das kleine Tischchen sehr edel und luxuriös. Der französische König Louis XIV schien von den Beistelltischen besonders angetan, denn schon während seiner Herrschaft konnte man mehrere hundert dieser Tische in Versailles finden.

Da Beistelltische so klein sind, passen sie auch besonders gut in kleine Gästezimmer oder in einen Raum, der neben der Gästeunterkunft auch als Arbeitszimmer fungiert. Denn auch der Gast, der nur eine Nach bleibt, hat Dinge, die er nah am Bett haben möchte. Zudem hilft eine Lampe zum Zurechtfinden in einer dunklen und fremden Umgebung und auch einen Wecker wird ein Gast sicher gebrauchen können. Die meisten Beistelltische werden, genau wie früher, noch in aufwendiger Handarbeit gefertigt und sind somit mehr als nur einfache Abstellmöglichkeiten.

Neben den antik und luxuriös anmutenden Exemplaren, gibt es natürlich auch Modelle, die besonders modern wirken und klare, aber dennoch ungewöhnliche Strukturen besitzen. Auch bei der Farbe muss man nicht nur dem Standard folgen, sondern kann auch knallbunte Exemplare für sich entdecken. So kann man den Beistelltisch an den Stil der restlichen Einrichtung anpassen oder einen außergewöhnlichen Hingucker erschaffen. Doch egal, ob ausgeflippt oder klassisch, im Endeffekt sollte er natürlich vor allem eines tun: seinen Zweck erfüllen. Und gerade hier sollte man sich etwas mehr Gedanken machen. Denn im Gästezimmer findet ein Beistelltisch wohl eher praktische Verwendung.

Natürlich kann man es nicht jedem recht machen, aber gerade im Gästezimmer empfiehlt es sich bestimmt, ein Exemplar auszuwählen, das über ein eingearbeitetes Schubfach verfügt. So kann der Gast problemlos auf Dinge zurückgreifen, die er nicht offen auf der Ablagefläche zu liegen haben möchte (Medizin etc.). Zudem sieht auch die Ablagefläche nicht immer unordentlich aus, wenn zu viele kleine Dinge darauf platziert wurden. Auch Tische mit mehreren Ablageflächen können hier ein Lösung sein. Wer will, kann seinen Gästen auch noch ein schönes Buch oder eine kleine Süßigkeit auf den Beistelltisch legen, so dass sie sich auch in fremder Umgebung wohlfühlen und eine geruhsame Nacht verbringen können.