Gästebett

Ein eigenes Gästezimmer lohnt sich nicht nur, wenn man eine große Familie hat und regelmäßig die eigene Verwandtschaft unterbringen muss. Auch so ergibt es sich immer mal wieder, dass man Freunde und Bekannte zu Besuch hat und diese über Nacht beherbergen will. Damit die Gäste aber auch einen erholsamen und tiefen Schlaf genießen können, muss auch ein Gästebett her. Die Auswahl an Gästebetten ist sehr groß, doch hierbei liegt die Entscheidung für das richtige Bett wohl am meisten an der Größe des Gästezimmers. Noch schwieriger wird es, wenn man gar kein richtiges Gästezimmer hat, sondern seine Besucher in Wohn- oder Arbeitszimmer unterbringen muss.

Bei einem separaten Gästezimmer liegt es nahe, dass man auch ein normales Bett besorgt. Die erste Frage, die sich bei einer solchen Anschaffung sofort stellt, ist die nach den optimalen Maßen eines solchen Bettes. Die meisten Gästebetten sind Einzelbetten und demnach in den Maßen 80 x 200 cm zu haben. Wer häufig die Eltern oder Oma und Opa zu Besuch hat, ist mit einem Doppelbett (140 x 200 cm) besser beraten. Sollte im Gästezimmer nicht genug Platz für einen Schrank oder eine Kommode sein, so sind Betten mit integrierten Bettkästen von Vorteil. Da die Gäste wohl in den seltensten Fällen ihr eigenes Bettzeug mit dabei haben und man auch in den eigenen Schränken nicht immer Platz für zusätzliche Bettwäsche hat, sind solche Bettkästen ein willkommener Zusatz. Bei den Materialien sollte man darauf achten, etwas zu nehmen, was zum Stil der sonstigen Möbel in der Wohnung passt. Mann kann auch ganz normale Betten kaufen, wenn die ausgewiesenen Gästebetten überhaupt nicht gefallen sollten. Das macht die Auswahl natürlich um einiges größer, für die Gäste kann dies aber bedeuten, dass sie ein ganz besonderes Bett haben können.

Als Alternative für ein herkömmliches Bett könnte man auch auf die gute, alte Luftmatratze oder das klassische Klappbett zurückgreifen. Diese lassen sich jeweils platzsparend verstauen und können auch in kleineren Räumen oder Wohn- und Arbeitszimmer, aufgebaut werden. Die Gäste müssen sich dann nicht auf die Couch quälen und leiden so am nächsten Morgen nicht unter Rückenschmerzen. Aufblasbare Gästebetten sind zudem ein großer Vorteil, weil sie auch selbst genutzt werden können, sollte man einmal selbst bei jemanden zu Gast sein, der kein Gästebett hat. Die „Luxusvarianten“ dieser Luftbetten blasen sich, mithilfe einer kleinen, integrierten elektrischen Pumpe, selbst auf und machen so langes Schuften mit der Luftpumpe vergessen. So sind diese Betten oftmals in weniger als 5 Minuten aufgepumpt. Auch Klappbetten sind eine platzsparende Variante und haben den Vorteil, dass sie sich eher liegen wie ein normales Bett, da sie zumeist mit Lattenrost und Matratze ausgestattet sind. Für große Menschen sind sie allerdings oftmals zu kurz.

Weiterhin sollte man auch auf die Lagerung der Bettwäsche achten. Regelmäßiges Lüften und Waschen ist hier schon Pflicht, sonst wimmeln Kissen und Decken mit Milben und anderen Krankheitserregern. Auf gute Matratzen und Lattenroste sollte zwar geachtet werden, immerhin will man ja, dass die Gäste bequem gebettet sind, allerdings lohnen sich spezielle Lattenroste und Matratzen nicht, wenn immer wieder verschiedene Menschen mit verschiedenen gebauten Körpern darauf schlafen. Hier kann man also ruhig etwas sparsamer sein.