Nutzungsarten

Zu den meisten Mietwohnungen gehört einer, und die meisten Häuser besitzen ebenfalls einen: einen Keller. Wie aber kann man Kellerräume am besten nutzen? Für die Nutzungsart kommt es zuerst einmal auf die Größe des Kellers an. Ein kleiner Kellerraum kann mit den richtigen Regalen ausgestattet wunderbar als Vorratskeller dienen. Auch ein zusätzlicher Stauraum für Kleinkram kann so entstehen. Nur Bücher und andere feuchtigkeitsempfindliche Sachen sollte man in den meisten Kellern lieber nicht lagern, da sonst Feuchtigkeitsschäden entstehen können.

Ein Werkraum braucht schon mehr Platz. Immerhin müssen Werkbank, Werkzeugschränke und Materialien untergebracht werden. Doch mit etwas Fantasie lässt sich selbst aus einem relativ kleinen Keller noch ein Werkraum machen, der den vorhandenen Platz effizient nutzt, z. B. mit Wandregalen über der Werkbank, auf denen man Teile des Werkzeuges unterbringen kann.

Eine weitere, häufig gewählte Nutzungsart ist die Nutzung als Wäschekeller. In den meisten Kellerräumen lassen sich ein oder zwei Wäscheständer unterbringen, auf denen man seine Wäsche privat trocknen lassen kann. Die meisten Mehrfamilienhäuser haben einen gemeinsamen Waschkeller, in dem auch die Wäsche getrocknet werden kann, doch wer möchte schon gerne seinen Nachbarn die eigene Unterwäsche vor die Nase hängen? Wenn man den eigenen Kellerraum ansonsten nicht nutzt, ist es die ideale Verwendung.

So manch ein Modellbauer errichtet in seinem Kellerraum dagegen wahre Kunstwerke. Da entstehen Modelleisenbahnen, von denen kleine Jungen nur träumen können. Wenn der Kellerraum genug Platz bietet, lassen sich riesige Schienennetze mit unterirdischen Bahnhöfen, Tunneln und Landschaft verwirklichen. Welcher Eisenbahnfan hat davon nicht schon einmal geträumt? Unterhalb der Eisenbahnplatten lassen sich sogar noch Kartons oder Lebensmittel lagern, so dass eine gleichzeitige Nutzung als Eisenbahn- und Stau- oder Vorratskeller möglich ist.