Eine Speisekammer ist schon überaus praktisch. Sie hilft, Platz zu schaffen und ersetzt dabei bei großen Familien einen Teil des Kühlschranks. Das spart aber nicht nur Lagerraum, sondern auch Energie, denn die dunkle Kammer funktioniert – ähnlich wie ein Kellerraum – als kühlende Umgebung für Lebensmittel und macht sie so noch länger haltbar. Doch wie richtet man seine Kammer nun optimal ein?
Wer in seiner Speisekammer über ein Fenster oder eine Luke verfügt, muss darauf Acht geben, dass die Luft zwar zirkulieren, jedoch im warmen Sommer nicht zu sehr erhitzt werden kann. Dazu sollten verdunkelnde Fliegengitter (auch praktisch zum Fernhalten unliebsamer Kammer-Bewohner), Vorhänge oder Klappläden angebracht werden. Wer dagegen über keinerlei Fenster verfügt, sollte zusätzlich mit Belüftungs- und Luftentfeuchtungsgeräten arbeiten. Das verhindert den frühzeitigen Schimmelbefall von offenen Speisen und beugt außerdem dem Angriff von Putz, Tapete und Bausubstanz vor.
Auch bei der Einrichtung sollten einige Grundregeln beachten werden. So macht es beispielsweise wenig Sinn, mit großen, geschlossenen Schränken zu arbeiten, denn hier staut sich die Feuchtigkeit besonders schnell. Wir empfehlen, lieber auf Regalkonstruktionen und offene Ablageflächen zu setzen. Diese geben einen schnellen Überblick über vorhandene Vorräte und sind zudem günstiger in der Anschaffung. Dabei sollte man jedoch unbedingt auf versiegelte Materialien achten. Die lassen sich leicht abwischen und genügen höchsten Hygiene-Ansprüchen. Zudem geben die versiegelten Flächen bei der Lagerung von Einweckgläsern, Dosen, Obst und Gemüse auch eine Möglichkeit zur Beschriftung. Ob man dabei mit abwaschbarer Farbe oder Klebe-Folie arbeitet, bleibt einem am Ende selbst überlassen.
Tipp: Wenn die Speisekammer genügend Platz bietet, ist eine Kühltruhe das A und O. Besonders für große Familien ist diese Lagerungsmöglichkeit energieeffizient und praktisch dazu.











