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Kinder wollen nicht auf das Leben vorbereitet werden, sie wollen leben. (Ekkehard von Braunmühl)

 

Kinderzimmer – Möbel, Ideen und Tipps

Das Kinderzimmer gehört zum ausschließlichen Herrschaftsbereich der kleinen Mitbewohner innerhalb der Familie. Schon im jungen Alter wissen sie, dass sie sich hierhin jederzeit zurückziehen können; dass sie hier ganz für sich sind. Sobald sie das Potenzial ihrer Wohnhöhle entdeckt haben, schlägt meist die Stunde der „Nicht stören“-Schildchen. Natürlich wird Mama und Papa auch gelegentlich Zutritt gewährt, denn alleine Aufräumen und Putzen macht dann doch weniger Spass…!

Das Zimmer der jungen Hausbewohner ist weit mehr als ein reiner Schlaf- oder Wohnraum. Hier passieren täglich gleich mehrere Aktivitäten und mit der richtigen Einrichtung können Kinder und Jugendliche Tag und Nacht darin verbringen. Schlafen, Spielen, Schulaufgaben, Freunde empfangen und, und, und. Das Kinderzimmer stellte hohe Ansprüche. Multifunktionalität und Wohlbefinden sind die Stichworte beim Möbelkauf!

Bevor sich die persönlichen Interessen verändern und man zum Teenager heranwächst, wollen Kinder vor allem eines: viel Platz zum Spielen! Meist reicht eine Einzelbett, ein Tisch für die Hausaufgaben und eine Kommode oder ein kleiner Schrank – zum Glück ist das Klamotten-Arsenal unserer Kleinen vergleichsweise übersichtlich. Vitrinen geben den größten Schätzen der Barbie- oder Lego-Sammlung das Zuhause, was sie verdienen. Wichtig ist, dass der Raum nicht mit zu vielen Möbel zugestellt wird, sonst fühlen sich Kinder schnell beengt und unwohl. Außerdem sollten Bett und Entspannungsecke nicht identisch sein. Wenn die Kleinen schon den ganzen Tag auf ihrem Schlafplatz sitzen und spielen, haben sie oft keine Lust auch die Nacht darin zu verbringen. Besser ist es eine gemütliche Sitz- und Spielecke mit kleinen Stühlen, Sitzkissen oder Sesseln herzurichten. Damit wird der Nachwuchs außerdem zum besten Gastgeber der Grundschule! Hochbetten sind eine weitere, tolle Alternative um Schlaf- und Spielbereich abzugrenzen und gleichzeitig neuen Platz zu schaffen.

Für die Kinderzimmereinrichtung gelten zwei Grundsätze: sicher und farbenfroh! Nicht umsonst gibt es im Möbelhaus eine große Abteilung speziell für Kinder. Die guten Stücke und Dekorationen sind nicht nur mit ihren Designs speziell auf die Ansprüche kleiner Entdecker ausgerichtet, sondern auch kindergerecht konstruiert. Das Material muss robust, schadstoffarm und ohne scharfe Ecken und Kanten sein. Bei der Gestaltung geht es bunt zu. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Kinder nur dann früh ein Verständnis für Farben entwickeln, wenn sie zeitig damit in Berührung kommen. Wände, Möbelstücke und Boden, überall sollte Farbe mit im Spiel sein, aber hell und freundlich muss es sein. Außerdem ist es nicht schlimm, wenn man bei der Einrichtung nicht alle Farben des Regenbogens in Betracht zieht. Im Gegenteil, ein zu großer und greller Farbmix kann den Raum und damit seine Bewohner unruhig machen. Besser die Farben großer Flächen aufeinander abstimmen bzw. eine farbliche Grundidee entwickeln und dafür bei der Dekoration mutiger sein. Hocker, Kissen, Wecker etc. verteilen bunte Farbtupfer im Raum.

Unser Tipp: Kinderträume werden mit einem Motto-Zimmer wahr! Ob Rennfahrer- oder Prinzessinnen-Dekorationen, der Kinderphantasie sind keine Grenzen gesetzt. Mini-Spielhöllen, Leitern und Rutschen runden den Miniatur-Erlebnispark anschließend ab. Im Übrigen, die Kinder bei der Fahrt in Möbelhaus ruhig mitnehmen, schließlich wissen sie am Besten, was ihnen gefällt!

Etwas dezenter, aber nicht minder leichter fällt die Gestaltung des Jugendzimmers aus. Wobei wir Erwachsenen da meist für die Grundausstattung zu sorgen haben, aber bei der Dekoration besser die Klappe halten! Ob uns das Boyband- oder Fußballer-Poster gefällt, steht nicht zur Debatte. In Sachen Einrichtung haben die Teenager ihren eigenen Kopf. Puppen und Autos fliegen aus Zimmer und Vitrine und werden durch Fernseher, Computer oder andere technische Spielereien ersetzt. Man braucht zwar nicht mehr genügend Platz auf dem Boden, dafür aber ausreichend Stauraum für alle, über Jahre hinweg angesammelte Gegenstände.

Schreibtisch, Kleiderschrank und Bett gehören zwar weiterhin zur Grundausstattung, aber die Dimensionen werden größer. Das Einzelbett ist zu klein, genauso wie Kleiderschrank und Schreibtisch. Denn erstens, legen die Heranwachsenden nun mehr Wert auf ihre äußere Erscheinung und zweitens, steigt mit der Schulklasse auch der Hausaufgaben-Anteil. Bücher und Hefte finden auf einer großen Tischplatte am besten Platz. Das Futon-Bett ist der meist gefragteste Nachfolger des Kinderbetts und Sideboards bieten ausreichend Platz für großen und kleinen Krimskrams. Außerdem nutzen multifunktionale Fernseh- und Computertische das zur Verfügung stehende Raumangebot optimal. Zum Freunde treffen ist eine Sitzecke mit Hockern oder Sitzkissen mittlerweile zu klein. Ein Sofa und Sitzsäcke sind da schon besser zum Chillen und Quatschen. Ins Wohnzimmer will man nicht, schließlich besteht die Gefahr das Mama und Papa stören oder lauschen. Wer nur wenige Quadratmetern Wohnfläche zur Verfügung hat, kann alternativ zum Hochbett mit einem Schlafsofa sein wahres (Raum-)Wunder erleben. Außerdem ist unter Hängeregalen und -schränken ausreichend Platz zum Sitzen.

Farblich sind Jugendzimmer nicht ganz so bunt wie die ehemalige Kinderstube. Teenager haben jetzt Lieblingsfarben und wissen genau was „cool oder uncool“ ist. Ihre Vorlieben werden mit Fotocollagen und Zeitungsausschnitten an Tür und Wand geklebt. Da sich gerade im Jugendalter der Geschmack fast monatlich ändert, sollte die Grundfarbe der Wand und der Möbel zeitlos und unaufdringlich sein. Bettwäsche und Vorhänge können schließlich gewechselt und Bilder wieder abgehangen werden, aber wer hat schon Lust vierteljährig Farbtopf und Eimer aus dem Keller zu holen und Möbel zu rücken?!

Unser Tipp: Egal für welches Alter, die Zimmer sollten immer mit ausreichend Fenstern ausgestattet sein. Tageslicht ist enorm wichtig für den jungen Organismus um wach und fit zu bleiben. Deshalb auch den Schreibtisch ans Fenster stellen, dann werden die Schützlinge beim Schulaufgaben lösen langsamer müde und können sich länger konzentrieren. Außerdem kurbelt das Sonnenlicht kräftig die Produktion der Glückshormone an. Jeder weiß, ein fröhliches Kind, ist ein tolles Kind!

 

Bilder Kinderzimmer

 


 

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