Kinder-Kleiderbügel

Kinderzimmer sind eigentlich als Rückzugspunkt für die Kleinen in einer Familie gedacht. Sie haben meist etwas Magisches, denn hier kann jedes Kind seiner Fantasie freien Lauf lassen und muss dabei nicht auf irgendjemanden Rücksicht nehmen. Das Zimmer fällt sozusagen aus dem Machtbereich der Eltern und sollte deshalb auch ausschließlich nach den Wünschen der Kinder eingerichtet sein. Dazu gehören natürlich außergewöhnliche Möbelstücke: raffiniert designte Betten, Schränke, witzige Regale oder Stühle mit lustigen und ausgeflippten Formen – all das kann man in einem Kinderzimmer finden.

Doch das ist bei weitem nicht alles was ein schönes Zimmer für Kinder ausmacht. Auch die kleineren Sachen, die Dingen, die man für selbstverständlich auffasst sind in jedem Zimmer wichtig. Dazu gehören auch Kleiderbügel. Sie sind einfach Haushaltsgeräte, die dazu dienen, dass man Kleidungsstücken in Schränken oder Garderoben aufhängen kann. Besonders Oberbekleidung wird dabei aufgehangen, aber spezielle Kleiderbügel erlauben, durch eine zusätzliche Querstange, auch das faltenlose aufhängen von Hosen. Außerdem besitzen Kleiderbügel einen Haken, mit dem man sie an eine Kleiderstange aufhängen kann. So wird Kleidung nicht nur platzsparend aufbewahrt, es ist auch möglich schnell durch die Kleidung zu schauen, ohne dabei alles zu zerknittern.

Ursprünglich kommen sie aus dem Mitteleuropa des 16. Jahrhunderts. Bevor es sie gab, wurde Kleidung hauptsächlich in Holztruhen aufbewahrt. Doch die ersten Kleiderbügel wurden nicht für jeden entwickelt, sondern um besondere Kleidungsstücke, wie Uniformen, besser lagern zu können. Diese hatten früher besondere Epauletten, die durch die speziellen Kleiderbügel besonders gut gestützt werden konnten. Somit waren die ersten Bügel aber auch Privileg für Adel und Kirche. Doch später, in der vorindustriellen Zeit wurden Bügel beliebter und vor allem benutzt, damit Ratten und Mäuse die Sachen nicht beschädigen konnten.

Die ersten Kleiderbügel waren dabei aus Draht, da dieses Material sich so gut biegen ließ und man so für viele verschiedene Kleider unterschiedlich Bügel entwickeln konnte. Die ersten Kleiderbügel aus Holz wurden, im Gegensatz den Drahtgestellen aus den USA, in Deutschland von Sinram und Wendt erfunden. In den 1970er Jahren nahmen sie zudem die Produktion von Kunststoffkleiderbügeln auf. Im gleichen Zeitraum wurden von einer anderen Firma der erste Hosen- und Rockspanner entwickelt, der weltweit Anerkennung erlangte.

Bis zum heutigen Tag sind Kleiderbügel sehr gefragt. Da sie hauptsächlich als Funktionsartikel benutzt werden, gibt es zwar nicht so viele verschiedene und verrückte Formen, allerdings ist die Farbpalette riesig und so ist es nicht schwer auch für das Kinderzimmer tolle Kleiderbügel zu finden und selbst im Kleiderschrank der Kleinen feine Akzente zu setzen. Da Kinder in den meisten Fällen noch nicht so viele große und schwere Kleidung besitzen, reichen häufig auch normale und günstige Kleiderbügel aus Kunststoff. Der Vorteil solcher ist allerdings nicht nur der niedrige Preis, sondern auch die Vielfalt der Farben. Für die Kleidchen von Mädchen können so durchaus rosafarbene Modelle gefunden werden und die Jungen sind sicherlich mit einem satten Blau zufrieden.