Matratzen

Verschiedene Matratzen

So wie man sich bettet, so liegt man

Fast ein Drittel unseres Lebens sind wir mit Schlafen beschäftigt. Der Körper nutzt diese Auszeiten ums sich zu erholen und zu regenerieren. ...weiterlesen

Fast genauso wichtig wie das eigentliche Bett sind die Matratzen, die als Schlafunterlage genutzt werden. Das gilt nicht nur für die geschundenen Körper von Mama und Papa, sondern natürlich auch für die der Kinder. Kindergarten und Schule sind nämlich nicht minder anstrengend für die Kleinsten der Familie. Hier gilt es jeden Tag über mehrere Stunden voll konzentriert zu sein, damit man Mathematikaufgaben, Aufsätze und den Sportunterricht erfolgreich meistern kann.

Viele Menschen unterschätzen den Einfluss den Matratzen auf den Schlaf haben können. Zusammen mit dem richtigen Lattenrost und passenden Kissen kann der Schlaf viel erholsamer werden und Rückenschmerzen, Kopfweh und Konzentrationsschwierigkeiten vorbeugen. Matratzen haben eine lange Geschichte und so geht man davon aus, dass sie schon zu Zeiten des Altertums genutzt wurden. Die Griechen hatten häufig reich verzierte Bettgestelle mit einer Art Lattenrost, auf dem dann mit Wolle und Naturfasern gefüllte Matratzen ihren platz fanden. In Deutschland waren Matratzen, so wie wir sie heute kennen lange Zeit purer Luxus. Erst ab dem 19. Jahrhundert wurden Matratzen auch bei den normalen Bürgern populär und somit häufiger benutzt. Nach dem 2. Weltkrieg sind die Ansprüche an Matratzen und Latten roste stark gestiegen. Heutzutage gibt es daher eine riesige Auswahl an verschiedenen Matratzen und auch einige Neuerungen bei den Füllstoffen. Latex und Kaltschaum sind heute zum Beispiel sehr beliebt und gelten als neuer Standard.

Für Kinderbetten gibt es zudem eine andere Standardgröße als bei den normalen Betten. So haben die meisten Matratzen hier eine Breite von 70 cm und eine Länge von 140 cm. Werden die Kinder größer kann man, spätestens ab der Pubertät, zu den gewohnten Matratzen mit 90 x 200 cm Maßen greifen. Auch über die Anschaffung eines Matratzenschoners sollte man nachdenken. Diese bieten einen optimalen Schutz der Matratze und verhindern außerdem, dass die Matratze unnötig auf dem Lattenrost hin und her rutscht. Zudem weisen sie Feuchtigkeit ab und wirken damit einem unnötig großen Milbenbefall entgegen.

Im Kinderzimmer sind auch Matratzenauflagen sehr empfehlenswert. Denn ab und an wird es sicherlich vorkommen, dass Junior es sich mit Essen oder Trinken auf dem Bett gemütlich macht und es nicht lange dauert, bis getropft oder gekleckert wird. Dass dann nicht gleich die komplette Matratze verdreckt und frühzeitig ausgetauscht werden muss, verhindert die Matratzenauflage. Sie schützt die eigentliche Matratze und kann ganz bequem gewaschen und wieder bezogen werden, so dass auch kleine Missgeschicke locker verkraftet werden können.

Damit die Kinder nicht nur bequem liegen, sondern sich auch bestmöglich erholen können, sollten Eltern auch auf den Härtegrad der Matratze achten. Matratzen werden in 3 Härtegrade eingeteilt, wobei für Kinder meist nur der erste Grad (unter 60 Kilo Körpergewicht) in Frage kommt. Der Härtegrad stellt sicher, dass die Matratze zum einen nicht zu hart für den Schlafenden ist und zum anderen, dass etwas schwerere Benutzer nicht durchhängen. Beides kann nämlich Kopf- und Gliederschmerzen auslösen.

Bei Kinderbetten und den dazugehörigen Matratzen sollte man, genau wie bei dem eigenen Bett nicht sparen, denn gerade für Kinder ist ein langer und erholsamer Schlaf wichtig. Nicht nur für eine optimale Konzentrations- und Aufnahmefähigkeit, sondern auch für ein besseres allgemeines Wohlbefinden ist die optimale Matratze unverzichtbar. Außerdem gehen die Kinder vielleicht viel lieber ins Bett, wenn dieses ein tolles Gestell und eine bequeme Matratze besitzt.