Die Küche ist wahrscheinlich der Ort in einem jeden Haushalt, an dem der meiste Müll produziert wird. Jährlich hinterließ beispielsweise ein Mensch in Deutschland 2006 über 450 Kilogramm Müll. Ein Großteil dieses Mülls sind Sperrmüll- und Hausabfälle, aber auch Elektrogeräte und andere Wertstoffe machen einen entscheidenden Anteil des Müllverbrauchs aus. Durchschnittlich sammelte ein jeder Bürger 102 Kilogramm an organischen Abfällen, die hauptsächlich in der Küche produziert werden. Um diesen ganzen Müll zu sammeln benötigt eine Küche mehrere Mülleimer, denn nicht nur biologischer Müll, sondern auch Plastik- und Papiermüll lassen sich in der Küche finden.
Der Abfalleimer ist ein Behälter für Müll, dieser wird dort aufbewahrt bis er schließlich endgültig entsorgt wird. Der typische Mülleimer besteht entweder aus Plastik, Draht oder Blech. Besonders in der Küche gibt es viele verschiedene Sorten von Mülleimern. Zum einen gibt es den Treteimer. Dieser Abfalleimer besitzt eine Mechanismus mit dessen Hilfe ein einfacher Fußtritt auf ein Pedal reicht und der Eimer öffnet sich. Durch den Tritt auf das Pedal wird eine Stangenkonstruktion bewegt, die den Deckel öffnet. Solche Treteimer bestehen häufig aus nicht rostenden Edelstahl, so dass der Eimer nicht Beschädigt wird, wenn biologische Abfälle Restflüssigkeiten absondern.
In Küchen lassen sich auch immer wieder Mülleimer mit mehreren Behältern finden, so dass die Mülltrennung erleichtert wird. Auf diese Art und Weise kann die Plastikverpackung von Wurst und Käse, das Papier der täglichen Zeitung oder von Gemüsetüten und Bio-Müll von übergebliebenen Speisen oder Kochabfällen zwar getrennt werden, aber dennoch in einen Behälter geworfen werden. Diese Mülleimer sind sowohl praktisch als auch platzsparend, denn nicht drei verschiedene Behälter müssen aufgestellt werden. Diese Modelle sind häufig auch in die Kücheneinrichtung integriert. So lassen sich Abfalleimer beispielsweise in den Schränken unterhalb der Spüle finden. Diese sind meist an einem Schienen- oder Drehsystem angebracht, so dass sich die einzelnen Behälter separat nutzen lassen.
Immer häufiger verdrängen Edelstahl-Eimer die leichteren und preisgünstigeren Kunststoff-Mülleimern. Doch diese hat seinen Grund: Kunststoffeimer gehen leichter kaputt und außerdem können sie sich leichter verziehen und dadurch nicht mehr verschließbar sind. Des weiteren sind Edelstahl-Mülleimer einfacher zu reinigen und hygienischer.
Abfalleimer gibt es in verschiedenen Größen, von den kleinen drei Liter Eimern, über zwölf, 30, 45 und 60 Liter Eimern. Ebenso vielfältig wie das Material und die Größe eines Mülleimers, kann auch die Farbe sein. Die klassischen Edelstahl-Modelle werden häufig in einer glänzenden Metalloptik gelassen. Doch gibt es auch Abfalleimer die farbig lackiert sind, so können sich die Eimer ideal in die Küchengestaltung eingliedern und fallen nicht gleich unangenehm ins Auge.
Die Welt der Mülleimer ist groß, bei der Auswahl des richtigen Modelles kommt es sowohl auf die Größe der Küche an, ihre Gestaltung und die bevorzugte Technik des Öffnens.











