Als Futonbett bezeichnet man ein Bett im asiatischen Stil. Anders als in Japan, wo der Futon, d.h. die Matratze, direkt auf dem Boden aufliegt, ist das Futonbett noch mit einem niedrigen Bettrahmen oder -gestell, sowie einem Lattenrost ausgestattet, wodurch eine ausreichende Belüftung garantiert ist. Obwohl das klassische Futonbett kein Kopfteil besitzt, gibt es doch immer mehr Modelle, die eine derartige Stütze aufweisen.
Entsprechend dem asiatischen Stil besteht das Bettgestell meist aus hellem Holz, so z.B. aus Kiefer oder Fichte. Die Länge des Gestells ist 2 Meter, die Breite variiert von 1,20 Meter bis 2 Meter. Generell gilt – je schlichter der Stil, desto mehr Wert sollte auf wirklich hochwertige Materialien gelegt werden. Edle Hölzer mit schöner Maserung sind ein Blickfang und wirken gerade durch ihre natürliche Schönheit. In der Pflege sind sie nicht anspruchsvoll – es reicht, sie mit einem feuchten Lappen abzuwischen und in größeren Abständen je nach Holzart und -verarbeitung mit einer speziellen Pflegeprogramm zu verwöhnen.
Das Herzteil des Futonsbetts ist die Matratze. Sie ist, auch bei breiteren Modellen, einteilig und besteht aus natürlichen Materialien. In Japan besteht die Füllung des Futons aus Baumwolle, aber hier in Europa haben sich mittlerweile auch andere Materialien wie Wolle, Rosshaar, Kokos oder auch Latex durchgesetzt, oft in Kombination. Je dicker die Matratze, desto größer der Schlafkomfort. Die Matratze braucht wenig Pflege, jedoch sollte sie von Zeit zu Zeit gewendet, vielleicht auch geknufft werden. Wenn die Möglichkeit besteht, kann man sie auch in die Sonne legen, sodass sich die innen befindlichen Fasern aufplustern können, denn mit der Zeit können sie sich etwas plattliegen.
Ein Futonbett ist modern und insbesondere bei jungen Menschen sehr beliebt, für ältere Menschen ist es manchmal beschwerlich, aus einem Bett aufzustehen, dessen Gestell nur knapp über dem Fußboden liegt. Am besten harmoniert ein Futonbett mit einem klassisch-modernen Einrichtungsstil.












