Kleiderbügel

Kleiderbügel aus Holz

Kleiderbügel aus Holz

Jeder kennt sie, jeder benutzt sie um seine Kleidung möglichst ohne Falten aufhängen zu können: Kleiderbügel. Gebraucht werden sie überall, wo es Kleidung gut unterzubringen gilt, ob im Bekleidungsgeschäft, in der Reinigung, im eigenen Schlafzimmer oder, wenn vorhanden, im begehbaren Kleiderschrank. Auch wenn man es nicht vermuten würde, aber Kleiderbügel gibt es in vielen verschiedenen Formen, Farben und Materialien. Zudem haben nicht alle Kleiderbügel die gleiche Funktion und können nicht alle Sachen gleich gut aufhängen. Daher empfiehlt es sich schon, sich vorher über die verschiedene Arten und Vorteile der Materialien schlau zu machen, so dass man sicher sein kann, dass die gekaufte Kleidung auch bestens aufbewahrt wird.

Seinen Ursprung hat der Kleiderbügel im 16. Jahrhundert. Entwickelt wurde er für das Aufhängen von Uniformen, die damit nicht mehr in Truhen gelagert werden mussten. Die Enden dieser ersten Bügel waren hochgebogen, damit die schweren Schulterstücken der damaligen Uniformen gestützt werden konnten. Im Laufe der Zeit entwickelte man für viele andere wertvolle Kleidungsstücke verschiedene Bügelmodelle, die vorerst ein Privileg für die höheren Gesellschaftsschichten blieben. Sie wurden vor allem gebraucht, da man die Kleidung vor Ratten und Mäusen schützen wollte. Die ersten Bügel, die für die breite Masse produziert wurden, waren aus Draht, eine Variante, die heutzutage nur noch sehr selten benutzt wird, da sie recht instabil ist und zudem die Kleidung beschädigen kann. Im 20. Jahrhundert wurde der Kleiderbügel stets weiterentwickelt und so gab es kurz nach dem 2. Weltkrieg auch die ersten Hosen- und Rockspanner auf dem deutschen Markt.

Heutzutage sind Kleiderbügel aus Kunststoff wohl am weitesten verbreitet. Das liegt vor allem daran, dass sie in der Produktion am billigsten sind. Sie sind den klassischen Kleiderbügeln aus Holz nachempfunden und in fast jedem Kleiderschrank zu finden. Allerdings bedeutet das nicht, dass Kunststoffbügel nur zweite Wahl sein müssen. Auch hier gibt es eine große Auswahl an verschiedenen Modellen: soll es vielleicht ein durchsichtiger Bügel mit herkömmlicher Form sein, oder ein farbiger, der etwas Pepp in den Kleiderschrank bringt? Trotzdem sollte man darauf achten, dass man, für weit ausgeschnittene Kleidung oder Sachen aus rutschigen Materialien, Kleiderbügel mit eine Anti-Rutsch-Beschichtung besorgt, damit sich die guten Stücke nicht vom Bügel verabschieden und zerknittert auf dem Schrankboden liegen.

Der klassische Kleiderbügel aus Holz bietet dagegen meist etwas mehr Halt, allerdings gibt es auch hier Modelle mit entsprechendem Rutsch-Schutz. Anzughosen oder Röcke werden am besten verstaut, wenn man sie mit Hosen- oder Rockspanner aufbewahrt. Solche Modelle sind zumeist aus Metall und bieten auch für schwere Kleidung genügend Halt. Für Sachen die man nur zu bestimmten Jahreszeiten trägt gibt es zudem Kleidersäcke mit integrierten Kleiderbügeln. So kann auch die Winterjacke im Sommer im Schrank hängen ohne einzustauben oder zu zerknittern.

Wer sein Lieblingsstück nicht einfach nur auf einen Kleiderbügel hängen möchte, sondern es immer im Blick haben will, der sollte sich eine Büste kaufen. Man kennt sie zwar hauptsächlich aus Modegeschäften, allerdings garantieren sie auch zu Hause, auf einem Podest oder ähnlichem, ein Highlight zu sein und dem Raum das gewisse Extra zu verpassen. Besonders gut kann man so etwas auch im begehbaren Kleiderschrank platzieren und somit seine Kleidung wirkungsvoll als Dekorationsartikel einsetzen.