Matratzen

Verschiedene Matratzen

So wie man sich bettet, so liegt man

Fast ein Drittel unseres Lebens sind wir mit Schlafen beschäftigt. Der Körper nutzt diese Auszeiten ums sich zu erholen und zu regenerieren. ...weiterlesen

Matratzen

Matratzen

Das genügend Schlaf besonders gut für die Gesundheit ist, weiß jeder. Im Schnitt soll der Mensch acht Stunden schlafen um erholt und ausgeruht in den nächsten Tag starten zu können. Doch nicht nur die Dauer, sondern auch äußere Umstände können die Qualität des Schlafes beeinflussen. Eine der wichtigsten Investitionen für das Schlafzimmer ist daher die Wahl der richtigen Matratze. Bei den verschiedenen Matratzenarten und Preisklassen (von 20 Euro bis zu mehreren tausend Euro) muss man sich erst mal einen Überblick verschaffen und wissen, was genau man überhaupt braucht. Zudem ist es auch oft wichtig mit welchen Lattenrost man die Matratze kombiniert, um von den Vorteilen, die beide bieten können, überhaupt profitieren zu können.

Zu allererst sollte man sich einen Überblick über die verschiedenen Matratzenarten und ihre jeweiligen Vor- und Nachteile machen, denn Matratze ist nicht gleich Matratze. So sind sie meist in mehrere Liegezonen unterteilt, um bestimmte Körperregionen im Schlaf gut stützen zu können. Auch das Körpergewicht spielt eine große Rolle beim Kauf, denn dieses entscheidet welcher der drei Härtegrade (weich, mittel, hart) am geeignetsten ist. Um die Regeneration zu unterstützen, sollte die Wirbelsäule ihre Doppel-S-Form, die sie von Natur aus hat, einnehmen können. Es soll eine durchgängige gerade Linie zwischen Kopf und Steißbein entstehen und so muss die Matratze zulassen, das Schulter und Becken tief in sie einsinken können.

Die wohl bekanntesten und am meisten verbreitete Matratzenart ist die Federkernmatratze. Sie besteht aus einem Stahlfederkern über den eine Schaumstoffpolsterung angebracht ist, so dass die Metallfedern den Bezug nicht durchreiben können. Schlichte Federkernmatratzen sind sehr preisgünstig zu haben, bieten aber häufig keine gute Punktelastizität. So ist die Position des Körpers bei solchen Matratzen kritisch. Mit steigendem Preis, erhöht sich aber auch der Komfort.

Matratze

Besonders im Kommen sind Latexmatratzen. Sie bestehen aus Gummi mit synthetischen, natürlichen oder gemischten Anteilen. Matratzen aus Naturlatex weisen eine höhere Punktelastizität auf, als ihre synthetischen Ebenbilder, allerdings sind sie schwerer als viele andere Matratzentypen, wie zum Beispiel Kaltschaumstoffmatratzen. Erst durch Neuentwicklungen in den letzten Jahren gelang es Schaumstoffmatratzen ihren schlechten Ruf abzulegen. Lange galten sie als absolute Billigware und waren durch ihre kurze Haltbarkeit verpönt. Heutzutage bestehen sie aber meist aus einem Kaltschaum Matratzenkern, welcher eine sehr gute Punktelastizität bieten kann und sich somit gut an den menschlichen Körper anpasst. Sowohl Latex- als auch Kaltschaummatratzen besitzen, bei richtiger Pflege, eine geringe Anfälligkeit für den Befall von Milben.

Auch für naturverbundene Menschen, die auf jegliche Metalle oder chemische Stoffe verzichten möchten, gibt es passende Matratzen. Sogenannte Naturmatratzen enthalten ausnahmslos Materialien, die in der Natur vorkommen (Naturlatex, Seegras, Rosshaar). Durch verschiedene Kombinationen können auch solche Matratzenarten in verschiedenen Härtegraden hergestellt werden. Naturmatratzen laufen allerdings schneller Gefahr Pilz oder Milben anzusiedeln, zudem kann es auch passieren, dass sie schneller durchgelegen sind, als normale Matratzen.

Speziell um Milben und Verschmutzungen auf ein Minimum zu reduzieren, lohnt sich der Kauf eines Matratzenschoners. Dieser kann bei Bedarf abgenommen und leichter gereinigt werden, als die Matratze. Ein hohes Vorkommen von Milben zu verhindern ist wichtig, da der Kot der Hausstaubmilbe beim Menschen eine Hausstauballergie auslösen kann und somit ein Verursacher für späteres Asthma ist.