Nackenstützkissen

Nackenstützkissen

Gut für einen schmerzenden Nacken: Nackenstützkissen

Quadratisch, praktisch, gut. Das gilt nicht nur für Schokolade, sondern auch für Kissen – denken zumindest die meisten Menschen. Denn häufig reichen diese normale Kissen nicht aus um Nackenschmerzen vorzubeugen oder zu lindern und einen erholsamen Schlaf zu garantieren. Es ist erwiesen, dass eine unnatürliche Körperhaltung beim Liegen die Bandscheiben belastet und den Nacken strapaziert. Bei schlechten Kissen wird, egal ob Rücken- oder Seitenlage, die Nackenmuskulatur, durch den Höhenunterschied zwischen Kopf und Schultern, überdehnt und kann so zu chronischen Schmerzen führen. Ein spezielles Nackenstützkissen kann bei solchen Problemen Abhilfe schaffen und die Nacht wieder erholsam werden lassen.

Die Kissenfüllung bei Nackenstützkissen besteht zumeist nicht aus den klassischen Füllungen herkömmlicher Kissen, sondern aus viskoelastischen Polyurethanschaum, einfachem oder einem besser entwickelten, mehrschichtigen System aus Latex. Die preisliche Spanne bewegt sich von zehn Euro bis weit über 150 Euro und macht es nicht leicht, sich einen genauen Überblick über all die verschiedenen Produkte zu machen. Hierbei ist es vor allem empfehlenswert entsprechende, unabhängige Tests zu lesen oder die Kissen vorher auszuprobieren, denn bei Nackenstützkissen, wie auch bei manch anderen Produkten, gilt nicht immer die alte Weisheit: teuer = besser.

Die Aufgabe der Nackenstützkissen ist es, dass der Kopf mithilfe des Kissens mittig in der Körperachse bleibt und somit verhindert, dass die Halswirbel abgeknickt werden. Doch trotz der lindernden Wirkung bei guten Kissen, raten Orthopäden, dass man zusätzlich auch auf seine Haltung achtet, denn auch eine chronische Fehlhaltung am Tag verursacht Verspannungen. Allerdings bringt auch das beste Kissen nur etwas, wenn es zur vorhandenen Matratze passt. Besonders die Härte der Matratze ist hierbei von Bedeutung. Ist diese sehr weich, sinkt der Körper stärker ein und das Kissen muss den Kopf ganz anders stützen, als bei harten Matratzen. Ein weiteres Ausschlusskriterium sollte die Schadstoffbelastung der Kissen sein, denn zu oft werden Nackenstützkissen mit giftigen chemischen Stoffen verarbeitet, die über die Haut aufgenommen und sogar Krebs verursachen können. Da man während der Nacht mehrere Stunden Hautkontakt mit seiner Bettwäsche hat, sind solche Schadstoffe in Kissen besonders gefährlich.

Alle Menschen sind verschieden und daher ist es passend, dass es eine so große Auswahl an verschiedenen Nackenstützkissen gibt. Besonders gute Kissen bieten dementsprechend Möglichkeiten an, das Kissen individuell an die Vorstellungen des Besitzers anzupassen. So gibt es Kissen, die mehrere Latexschichten besitzen und durch Verdrehen und Entfernen einzelner Schichten viele verschiedene Verstellungsmöglichkeiten bieten. So ist neben der Liegehöhe auch die Weichheit des Kissens veränderbar. Solche Kissen können also auch problemlos von Menschen benutzt werden, die keine Nackenbeschwerden haben. Die Anpassungsmöglichkeiten machen ein solches Kissen auch zu einem guten Reisebegleiter, denn auch fremden Betten kann es angepasst werden.

Da Nackenstützkissen fast ausschließlich aus künstlich erzeugten Stoffen bestehen, ist es möglich sie bei hohen Temperaturen zu waschen, ohne dass sie ihre stützenden Eigenschaften verlieren. Dies ist für die Hygiene von großem Vorteil und macht es besonders Hausstaubmilben schwerer sich zu stark zu vermehren. Ein komplett milbenfreies Kopfkissen gibt es nicht, allerdings hilft häufiges Waschen der Bettwäsche, die Menge der kleinen Schädlinge im Rahmen zu halten und Allergien somit aus dem Weg zu gehen.